Markdorf
| Wappe | Ditschlandkart | |
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| Basisdate | ||
| Bundesland: | Bade-Wirttebärg | |
| Regierungsbezirk: | Dibenge | |
| Krais: | Bodeseekrais | |
| Heh: | 453 m i. NHN | |
| Flech: | 40,9 km² | |
| Iiwohner: |
14.300 (31. Dez. 2024)[1] | |
| Bevelkerungsdicht: | 349 Iiwohner je km² | |
| Boschtlaitzahl: | 88677 | |
| Vorwahl: | 07544 | |
| Kfz-Kennzaiche: | FN | |
| Gmeischlissel: | 08 4 35 034 | |
| Adress vun dr Gmaiverwaltung: |
Rathausplatz 1 88677 Markdorf | |
| Webpräsenz: | ||
| Burgermaischter: | Georg Riedmann | |
| Lag vun vo de Gmai Markdorf im Bodeseekrais | ||
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Markdorf isch e Stadt im Bodeseekrais z Bade-Wirtteberg. D Stadt hot 14.300 Iiwohner (Stand: 31. Dezember 2024).
Geografi
Markdorf liit zwische Friedrichshafe un Salem, am Fueß vom 754 m ü. NN hoche Gehrebearg. De Bann bstoht us 55,1 % Landwirtschaftsfleche, 30,5 % Wald, 13,6 % Sidlungsflechi un 0,8 % sunschtiger Flechi.[2]
Nochbergmonde sind Deggenhausertal, Oberteuringen, Friedrichshafen, Immenstaad, Hagnau, Stetten, Meersburg un Bermatingen.
Gmondsgliiderung
Zue Markdorf ghere d Ortsdoal Markdorf, Iddedorf un d ehemoolig Gmond Riedhaim mid de Orte Riedhaim, Laimbach un Hebbach.
Gschicht
Markdorf isch zum erschte Mol gnennt wore anne 817 in ere Schenkungsurkund an s Kloschter St. Galle. Uugfehr um 1250 sind Markdorf d Stadtrecht verliehe worre.
Im Zug vo de Gmondreform sind d Gmonde Riedhaim (1. März 1972) un Ittedorf (1. April 1972) in d Stadt Markdorf iigomdet worre.[3]
Iiwohnerentwicklung
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Verwaltung
Markdorf hot sich mit de Gmonde Bermadinge, Deggehauserdal un Direnge zum Gmondsverwaltungsverband „Markdorf“ mit Sitz z Markdorf zämmegschlosse.
Burgermoschter vo Markdorf:
- 1945–1957: Leo Bürkle
- 1957–1975: Gerhard Thiede
- 1975–1991: Eugen Baur
- 1991–2013: Bernd Gerber
- seit 2013: Georg Riedmann
Kultur un Bauwerk
Markdorf liit an de Oberschwäbische Barockstroß un am Oberschwäbische Jakobsweg vo Ulm uf Konschtanz.
- Katholischi Pfarrkirch St. Nikolaus (gotisch, baut 1370 mit Schutzmantelkapell vo 1660 un Hochaltar vo 1871)
- Heilig-Geischt-Spital mit Spitalkirch St. Peter un Paul (barock, baut vo 1689 bis 1700)
- Kapell St. Mauritius vor de Muure (mittelalterlich, mit Freske us em 15. Jh., 1771 barockisiert)
- Evangelischi Kirch (neugotisch, baut 1897)
- Bischofschloss, friener Summerresidenz vo de Firschtbischef vo Konschtanz, baut 1510, umbaut 1735, saniert un modernisiert 1983
- Hexeturm (13. Jh.)
- Obertor (1534)
- Untertor (Torboge romanisch, Staffelgibel gotisch)
- Katholischi Pfarrkirch St. Jodokus, Bergheim (baut 1876, neugotisch, Turm mittelalterlich)
- Katholischi Pfarrkirch St. Sigismund, Hepbach (1853, neugotisch)
- Katholischi Pfarrkirch St. Martin, Ittedorf (barock, baut 1660 bis 1680)
- Dreifaltigkeitskapell, Breitebach (spotgotisch, romanischer Kern, gweiht 1521)
- Hochkriizkapell zwische Riedheim un Bergheim (1688 baut, 1696 gweiht, 1894 erwiitert un neu uusgstattet)
- Konradskapell, Wange (1776 baut)
- Wolfgangskapell, Meggewiiler
- Schloss Ittedorf (1671–1677)
- Historischer Wasserspiicher (1903–1904), Meggewiiler
- Burgstall Bürgberg
Obertorstroß mit St. Nikolaus
Bischofschloss
Schloss Ittedorf
Hexeturm
Untertorturm
St. Peter un Paul
St. Jodokus
St. Sigismund
St. Martin
Hochkriizkapell
Dreifaltigkeitskapell
St. Konrad
St. Wolfgang
St. Mauritius
Evangelischi Kirch
Neuapostolischi Kirch
Wasserspiicher
Bahnhof Markdorf
Dialäkt
Dr Dialäkt vu Markdorf ghert zum Bodeseealemannisch. A Sammlung vu de Usdrück isch in em Faltblatt „So homme'r gschwätzt“ zsammegschtellt worre.[4]
Literatur
- Manfred Ill, Hermann Zitzlsperger, Gisela Bachmann, Eugen Baur et al.: Markdorf: Geschichte und Gegenwart, hrsg. v. der Stadt Markdorf, Kehrer, Freiburg i. Breisgau 1994, ISBN 3-923937-83-0.
- Manfred Ill: Markdorf – Bilder aus der guten alten Zeit, H. Zanker, Markdorf 1978.
- Manfred Ill: Markdorf – Bilder einer Stadt im Wandel (1890–1930), H. Zanker, Markdorf 1993.
- Hasso Prahl: Die Verfassung und Verwaltung der Stadt Markdorf im Linzgau, W. Kohlhammer, Stuttgart 1965 (Veröffentl. der Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg, Reihe B, Band 34).
- Maximilian Wetzel: Markdorf in Wort und Bild, Konstanz 1910 (Nachdruck, H. Zanker, Markdorf).
- Franz-Xaver Staiger: Meersburg am Bodensee, dann die Stadt Markdorf…, Stadler, Konstanz 1861.
Weblink
Fueßnote
- ↑ Statistisches Landesamt Baden-Württemberg – Tabellengruppe 12411: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes zum 31. Dezember 2024 (Hilfe dazu).
- ↑ Statistisches Bundesamt: Bodenfläche nach Art der tatsächlichen Nutzung - Stichtag 31.12. - regionale Tiefe: Gemeinden, Samt-/Verbandsgemeinden (bis 2011)
- ↑ Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz, ISBN 3-17-003263-1, S. 503.
- ↑ Dietmar Bitzenhofer: So homme'r gschwätzt. In: Muettersproch-Gsellschaft: Alemannisch dunkt üs guet, 1/2021, S. 68.


