Michèle Minelli

d Michèle Minelli (2025)

D Michèle Minelli (* 20. Augschte 1968 z Züri) isch e Schwyzer Schriftstelleri un Draibuechautoori.

Lääbe

D Michèle Minelli isch z Züri, im Aargau un z Schwyz ufgwagse. Ire Vater isch dr Räächtsaawalt un Schurnalischt Ludwig A. Minelli.[1] D Minelli schrybt Proosa (Belletrischtik un Sachbuech), Draibiecher un Liirik. Si läbt un shcafft uf em Iselisberg (Tuurgi).

Anne 1994 het si ne uusbildig as Brodukzioons- un Ufnaamlaiteri Film absgschlosse un speeter au im Beraich Draibuiech – un Reschyyaarbet. 2006 het si d Uusbildig zur Mediatoori gmacht un 2008 d Uusbildig zur aidgnessisch diplomierte Uusbildigslaiteri. Syter 2015 amtet d Minelli as Koordinatoori vum internazionaale Stipändiebrogramm Franz-Edelmaier-Residänz fir Literatuur un Mänscheräächt z Meran.[2]

D Minelli isch Mitgliid vum Schriftstellerverband Autoorne un Autoore vu dr Schwyz AdS, vum Dytschschwyzer PEN-Zäntrum, vu femscript un vu Autillus.

Was si gschriibe het

  • Tabuthema Abtreibung. Informationen, Fakten, Adressen. Haupt, Bern 2000, ISBN 3-258-06200-5.
  • Endstation Schulausschluss? Über den Umgang mit schwierigen Schulkindern. Haupt, Bern 2003, ISBN 3-258-06525-X.[3]
  • Unter Mongolen. Begegnungen. Isele, Eggingen 2005, ISBN 3-86142-367-7.[4]
  • Kompass für Kreative. Eine Handvoll Gedanken für unterwegs. Isele, Eggingen 2008, ISBN 978-3-86142-447-5.
  • Adeline, grün und blau. Roman. Isele, Eggingen 2009, ISBN 978-3-86142-460-4.
  • Die Integrierten. Begegnungen im Asylland Schweiz. Huber, Frauenfeld 2011, ISBN 978-3-7193-1576-4.
  • Die Ruhelosen. Roman. Aufbau, Berlin 2012, ISBN 978-3-351-03386-6.
  • Wassergrab. Kriminalroman. Aufbau, Berlin 2013, ISBN 978-3-351-03543-3.
  • Die Verlorene. Roman. Aufbau, Berlin 2015, ISBN 978-3-351-03595-2.
    • Neuauflage: Die Verlorene – Friedas Fall. Roman. Aufbau Verlag, Berlin 2024, ISBN 978-3-7466-4170-6.
  • Kleine Freiheit. Hier und Jetzt, Baden 2015, ISBN 978-3-03919-359-2.
  • Passiert es heute? Passiert es jetzt? Jugendroman. Verlag Jungbrunnen, Wien 2018, ISBN 978-3-7026-5927-1.
  • Der Garten der anderen. Roman. Salis, Zürich 2018, ISBN 978-3-906195-72-8.[5]
  • Kapitulation. Roman. Lectorbooks, Zürich 2021, ISBN 978-3-906913-25-4.
  • Chaos im Kopf. Jugendroman. Verlag Jungbrunnen, Wien 2021, ISBN 978-3-7026-5954-7.
  • All das Schöne. Die Geschichte von Jakob und Elisa. Saatgut, Frauenfeld 2024, ISBN 978-3-9525244-8-0.
  • Wie es endet. Roman. Lectorbooks, Zürich 2024, ISBN 978-3-906913-46-9.
  • Keiner bleibt zurück. Roman. Jungbrunnen, Wien 2025, ISBN 978-3-7026-6002-4.

Was si uusegee het

  • mit em Peter Höner: Schreiblexikon, das. Schreibwerk Ost, Iselisberg 2017, ISBN 978-3-033-06042-5.
  • mit em Peter Höner: Die ungeschriebenen Briefe und weitere Geschichten. Edition Howeg, 2020, ISBN 978-3-85736-349-8.
  • mit em Peter Höner: Werkschau. Edition Schreibszene, 2020, ISBN 978-3-7526-1139-7.
  • mit em Peter Höner: Werkschau. Edition Schreibszene, 2021, ISBN 978-3-7543-9871-5.
  • mit em Peter Höner: Der Seiltänzer und weitere Geschichten. Edition Howeg 2021, ISBN 978-3-85736-366-5.
  • mit em Peter Höner: Werkschau. Edition Schreibszene, 2022, ISBN 978-3-7568-4282-7.
  • mit em Peter Höner: Werkschau. SBVV, 2024, ISBN 978-3-7583-4028-4.

Iri Film

As Reschiseeri:

  • 1990: Hymne an die Schweiz (Chuurzfilm)
  • 1998: Zurück in die Wildnis (Dokumäntaarfilm)

As Draibuechautoori:

  • 1990: Hymne an die Schweiz (Chuurzfilm)
  • 1998 Zurück in die Wildnis (Dokumäntaarfilm)
  • 2024: Friedas Fall (Spiilfilm)

Uuszaichnige

  • 1990: Schwyzer Literatuurbryys vu dr Schwyzer Aarbaiterbildigszäntraal SABZ fir Ruth hat’s gut[6]
  • 1998: Schwyzer Literatuurbryys vu dr Schwyzer Aarbaiterbildigszäntraal SABZ fir Das wahre Leben[7]
  • 2000: 'Beschte Film' (Draibuech/Reschy), Filmfeschtiwäl Cabourg fir Zurück in die Wildnis
  • 2010: Stipändium Autorinnenvereinigung
  • 2013: Wäärchbyydraag Kultuurstiftig Kanton Thurgau
  • 2014: Wäärchbyydraag Kultuurstiftig Kanton Thurgau
  • 2016: Stipändium Franz-Edelmaier-Residänz fir Literatuur un Mänscherääht[8]
  • 2018: Oldenburger Chinder- un Juugedbuechbryys fir Passiert es heute? Passiert es jetzt?[9]
  • 2018: Gwinneri Treatment-Wettbewäärb Kanton St. Galle[10], Amt für Kultur für Die Verlorene?
  • 2018: Wäärchbyydraag Kultuurstiftig Kanton Thurgau
  • 2020: Wäärchbyydraag Kultuurstiftig Kanton Thurgau

Fueßnote

  1. ↑ Silvana Guanziroli: Diese Frau geht über Leichen. SonntagsBlick, 13. Oktober 2013.
  2. ↑ Es geht nicht um Frauenquoten Gaschtbydraag vu dr Michèle Minelli uf thurgaukultur.ch, 06/2019.
  3. ↑ Und weg bist du. Rezension von Carl Wiget im Brückenbauer, 10/2004.
  4. ↑ Rezänsioin in dr Züri-Zytig. 24. Juuni 2006.
  5. ↑ Im Weiler verweilt sich's schön. Rezänsioon vum Tobias Sedlmaier in dr Züri-Zytig]. 09/2018.
  6. ↑ Publiziert in: Wo wohnen? Dreizehn Geschichten. Cosmos Verlag, Muri bei Bern 1991, ISBN 3-305-00341-3.
  7. ↑ Publiziert in: Umbau. Gewerkschaftliche Bildungszentrale Schweiz, Bern 1999.
  8. ↑ Franz-Edelmaier-Residenz für Literatur und Menschenrechte. (PDF) Abgruefen am 6. August 2019.
  9. ↑ Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis geht an Michèle Minelli, boersenblatt.net, 7. Novämber 2018.
  10. ↑ Vier Ideen mit Potenzial ausgezeichnet. Abgruefen am 16. Juli 2019.
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