Aquinata Böckmann

Aquinata Böckmann OSB (* 8. März 1937 in Wolbeck)[1] ist eine deutsche Missionsbenediktinerin von Tutzing und römisch-katholische Theologin.

Leben

Mechthild Böckmann erhielt den Vornamen Aquinata als Ordensnamen. Nach der Promotion 1972 zur Dr. theol. an der Universität Münster[2] war sie seit 1973 Professorin für monastische Spiritualität am Pontificio Ateneo Sant’Anselmo.[3] Sie ist seit 1985 Mitglied der Sectio theologica[4] der Benediktinischen Akademie Salzburg. Von 1973 bis 2023 lebte sie in der Casa Santo Spirito in Rom, danach zog sie ins Haus St. Benedikt.[5]

Schriften (Auswahl)

  • Die Armut in der innerkirchlichen Diskussion heute. Ein Beitrag zu einem Neuverständnis der Ordensarmut. Münsterschwarzach 1973, ISBN 3-87868-054-6.
  • Prüfstein Armut. Die Herausforderung des Ordenslebens heute. Freiburg 1982, ISBN 3-451-19332-9.
  • Perspektiven der Regula Benedicti. Ein Kommentar zum Prolog und den Kapiteln 53, 58, 72, 73. Münsterschwarzach 1986, ISBN 3-87868-227-1.
  • Exegetischer Kommentar zur Regel Benedikts. St. Ottilien.
    • Teil 1. Christus hören. Prolog bis Kapitel 7. 2011, ISBN 978-3-8306-7459-7.
    • Teil 2. Geeint in Christus. Kapitel 8 bis 52. 2013, ISBN 978-3-8306-7492-4.
    • Teil 3. Mit Christus zum Ziel. Kapitel 53 bis 73. 2015, ISBN 978-3-8306-7709-3.

Einzelnachweise

  1. ↑ Diamantenes Ordensjubiläum. In: St. Nikolaus Münster. Abgerufen am 19. Juni 2025.
  2. ↑ Aquinata Böckmann: Die Diskussion über die Armut in der konziliaren und nachkonziliaren Kirche im Hinblick auf die Erneuerung der Armut im Ordensleben. Münster, Fachbereich Kath. Theologie, Diss., 1972. DNB 571960987
  3. ↑ Böckmann, Aquinata. In: EOS Editions. Abgerufen am 19. Juni 2025.
  4. ↑ Sectio theologica. In: Benediktinische Akademie Salzburg. Abgerufen am 19. Juni 2025.
  5. ↑ Abschied von Sr. Aquinata. In: Missionary Benedictine Sisters of Tutzing. 20. März 2025, abgerufen am 19. Juni 2025.