Arthur Clairon d’Haussonville

Arthur Constantin Bernhard Max Graf Clairon d’Haussonville (* 3. Februar 1866 in Lublinitz; † 22. April 1913 in Kairo) war ein deutscher Verwaltungsbeamter und Parlamentarier.

Herkunft

Seine Eltern waren der Regierungspräsident Max Clairon d’Haussonville (* 12. Dezember 1836 in Gotha; † 28. Januar 1899) und dessen Ehefrau Ella (Tusnelda) von Garnier-Turawa (* 30. Dezember 1843; † 19. Februar 1891), Tochter der Clara von Rappold und des Offiziers Constantin von Garnier-Turawa.

Leben

Arthur Clairon d’Haussonville studierte Rechtswissenschaften an der Georg-August-Universität Göttingen. 1885 wurde er Mitglied des Corps Saxonia Göttingen.[1] Nach Abschluss des Studiums trat er in den preußischen Staatsdienst ein und wurde Regierungsassessor. Von 1896 bis 1913, dem Jahr seines Todes, war er Landrat des Landkreises Merseburg.[2]

Clairon d’Haussonville war Mitglied des Preußischen Abgeordnetenhauses. Er war Rittmeister der Reserve der Blücher-Husaren. Editha von Puttkamer-Karstnitz (* 12. November 1873; † 28. Juni 1936), Tochter der Anna von Haza-Radlitz und des Gutsbesitzers Henning von Puttkammer, war seine Ehefrau. Das Ehepaar hatte drei Kinder, Tochter Desirée (Jg. 1905) später u. a. Angestellte im Bundeskanzleramt, ff. im Bundesministerium der Verteidigung,[3] Sohn Joachim Clairon (* 1908; † 1943 bei Salerno/Italien) und Sohn Victor Clairon (Jg. 1911).[4]

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Kösener Korps-Listen 1798 bis 1910. Eine Zusammenstellung, Hrsg. Karl Rügemer, Verlag der Academischen Monatshefte, Druck Carl Gerber München, Starnberg 1910, 85 (Corps), (lfd. Nr. dort) 367.
  2. ↑ Landkreis Merseburg Verwaltungsgeschichte und Landräte, in: Rolf Jehke: Territoriale Veränderungen in Deutschland und deutsch verwalteten Gebieten 1874–1945, Herdecke. Zuletzt geändert am 17. Dezember 2017. Stand 1. Januar 2024.
  3. ↑ Verdienstkreuz am Bande für Clairon d’Haussonville, Gräfin, Desirée; Angestellte, Bonn; in: Bundesanzeiger Nr. 239, S. 2. Sonnabend, den 21. Dezember 1968.
  4. ↑ Jahrbuch der Deutschen Adelsgenossenschaft 1938, Landabteilung Mecklenburg (Abteilung 1), Hrsg. DAG, Schlieffen-Verlag, Berlin 1938, S. 192.