Cyclopentanpenton

Strukturformel
Strukturformel von Cyclopentanpenton
Allgemeines
Name Cyclopentanpenton
Andere Namen

Leuconsäure

Summenformel C5O5
Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer 3617-57-0
PubChem 12305030
Wikidata Q3008556
Eigenschaften
Molare Masse 140,05 g·mol−1
Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung
keine Einstufung verfügbar[1]
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Cyclopentanpenton ist eine instabile chemische Verbindung aus der Gruppe der Oxokohlenstoffe. Sie wurde bisher nur in Spuren als Reinstoff synthetisiert.[2]

Die Verbindung existiert nur als farbloses Tetrahydrat, wobei das Wasser nicht abgespalten werden kann, ohne dass sich die Verbindung zersetzt.[3]

Darstellung

Leuconsäure ist erhältlich aus Triquinoyl, dem Hydrat von Hexaketocyclohexan; mit einer Base kommt es zur Benzilsäureumlagerung. Danach erfolgt ein Ansäuern und Erwärmen und Oxidieren der intermediär entstehenden Krokonsäure.[3][4]

Das Tetrahydrat der Verbindung wurde erstmals 1861 von Heinrich Will synthetisiert.[5][6]

Einzelnachweise

  1. ↑ Dieser Stoff wurde in Bezug auf seine Gefährlichkeit entweder noch nicht eingestuft oder eine verlässliche und zitierfähige Quelle hierzu wurde noch nicht gefunden.
  2. ↑ Detlef Schröder, Helmut Schwarz, Suresh Dua, Stephen J. Blanksby, John H. Bowie: Mass spectrometric studies of the oxocarbons CnOn (n = 3–6). In: International Journal of Mass Spectrometry. 188, 1999, S. 17, doi:10.1016/S1387-3806(98)14208-2.
  3. ↑ a b Frank C. Whitmore: Organic Chemistry, Volume One Part I: Aliphatic Compounds Part II: Alicyclic Compounds. Courier Corporation, 2012, ISBN 978-0-486-60700-9, S. 549 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  4. ↑ W.W. Pigman: The Carbohydrates Volume 1A Chemistry and Biochemistry. Elsevier, 2012, ISBN 0-323-13833-0, S. 537 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  5. ↑ History of Chemistry. Macmillan International Higher Education, 1964, ISBN 1-349-00554-1, S. 795 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  6. ↑ H. Will: Beitrag zur Kenntniss der Krokonsäure. In: Annalen der Chemie und Pharmacie. 118, 1861, S. 177, doi:10.1002/jlac.18611180204.