DHB-Pokal der Frauen 2019/20

DHB-Pokal der Frauen 2019/20
Beginn 31. August 2019
Finale Wettbewerbsabbruch
Stadion Porsche-Arena, Stuttgart
Mannschaften 52
Spiele 51  (davon 47 gespielt)
Tore 2550  (ø 54,26 pro Spiel)
Zuschauer 7414 (ø 158 pro Spiel)
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Der DHB-Pokal der Frauen 2019/20 war die 46. Austragung des wichtigsten deutschen Pokalwettbewerbs für Frauen im Handball. Der Wettbewerb startete am 31. August 2019 und wurde im März 2020 aufgrund der Coronavirus-Krise unterbrochen. Das ursprünglich für den 23./24. Mai 2020 geplante Final Four ist vorerst auf unbestimmte Zeit verschoben.[1] Im Juli 2020 wurde der Wettbewerb offiziell abgebrochen.[2] Titelverteidiger war der Thüringer HC.

Teilnehmende Mannschaften

Folgende Mannschaften sind für den DHB-Pokal der Frauen der Saison 2019/20 qualifiziert:

Bundesliga 2. Bundesliga 3. Liga Oberligen 5. Liga und tiefer

Staffel Nord:

Staffel Ost:

Staffel Süd:

Staffel West:

  • TVE Netphen

Bayernliga:

OL Hessen:

  • TSG Oberursel

OL Niedersachsen:

RL Nordrhein:

OL Nordsee:

  • SG Friedrichsfehn/Petersfehn

OL Ostsee-Spree:

OL RPS:

OL Westfalen:

Sachsenliga (V):

  • HSG Neudorf/Döbeln

Sachsen-Anhalt-Liga (V):

  • BSG Aktivist Gräfenhainichen

Südbaden-Liga (V):

  • BSV Phönix Sinzheim

Württemberg-Liga Süd (V):

Die aufgeführten Ligazugehörigkeiten entsprechen denen der vorangegangenen Saison 2018/19.

Hauptrunden

Erste Runde

Die erste Runde wurde Ende Juni 2019 von Anna Loerper ausgelost[3] und am 31. August resp. 1. September 2019 ausgespielt.[4]

Datum Uhrzeit Heimmannschaft Gastmannschaft Ergebnis
Losgruppe Nord:
31. August 2019 17:00 Uhr Ibbenbürener Spvg – TSV Nord Harrislee 20:43 (11:18)
17:00 Uhr MTV Vater Jahn Peine – HG Owschlag-Kropp-Tetenhusen 24:33 (13:18)
1. September 2019 16:00 Uhr SV Grün-Weiß Schwerin – HL Buchholz 08-Rosengarten 13:41 (4:21)
16:30 Uhr Hannoverscher SC – SC Alstertal-Langenhorn 25:30 (17:16)
16:30 Uhr SG Friedrichsfehn/Petersfehn – SV Werder Bremen 15:35 (6:14)
Losgruppe Ost:
31. August 2019 17:00 Uhr Thüringer HC II – SV Union Halle-Neustadt 21:35 (10:19)
19:30 Uhr Füchse Berlin – BSV Sachsen Zwickau 26:30 (13:18)
1. September 2019 16:00 Uhr BSG Aktivist Gräfenhainichen – HC Rödertal 15:51 (5:25)
17:00 Uhr HSG Neudorf/Döbeln – VfV Spandau 19:16 (9:7)
Losgruppe West:
31. August 2019 18:00 Uhr TB Wülfrath – HSG Gedern/Nidda 21:34 (11:17)
19:30 Uhr HC Gelpe/Strombach – TVE Netphen 14:17 (7:7)
19:30 Uhr HSG Hunsrück – 1. FSV Mainz 05 18:28 (12:12)
1. September 2019 15:30 Uhr SG 09 Kirchhof – TVB Wuppertal 32:28 (16:13)
  Freilos: TuS Lintfort
Losgruppe Süd:
31. August 2019 15:00 Uhr TSG Friesenheim – TG Nürtingen 22:36 (11:17)
18:00 Uhr TSG Ketsch II – VfL Waiblingen 19:28 (11:14)
18:00 Uhr HSG Leinfelden-Echterdingen – Kurpfalz-Bären 18:45 (10:23)
19:30 Uhr SG H2Ku Herrenberg – Neckarsulmer Sport-Union 25:35 (12:15)
1. September 2019 16:00 Uhr HSG DJK Marpingen/SC Alsweiler – ASV Dachau 26:24 (14:11)
16:00 Uhr TSG Oberursel – TV Nellingen 24:22 (12:8)
  Freilos: BSV Phönix Sinzheim

Die Gewinner der einzelnen Partien zogen in die zweite Runde ein.

Zweite Runde

Die elf bestplatzierten Mannschaften der Bundesliga-Saison 2018/19 stiegen in der zweiten Runde in den Wettbewerb ein. Mark Schober, Vorstandsvorsitzender des DHB, zog am 2. September 2019 die Lose für die Begegnungen der zweiten Runde,[5] die zwischen dem 2. und 6. Oktober 2019 ausgespielt wurden.

Datum Uhrzeit Heimmannschaft Gastmannschaft Ergebnis
Losgruppe 1:
3. Oktober 2019 16:00 Uhr HL Buchholz 08-Rosengarten – Thüringer HC 27:32 (18:17)
5. Oktober 2019 18:00 Uhr SV Werder Bremen – BVB Dortmund Handball 23:38 (13:19)
18:00 Uhr HG Owschlag-Kropp-Tetenhusen – Buxtehuder SV 18:37 (8:20)
19:00 Uhr HSG Bad Wildungen Vipers – Bayer 04 Leverkusen 21:25 (12:11)
6. Oktober 2019 15:00 Uhr TSV Nord Harrislee – VfL Oldenburg 33:31 (16:17)
15:00 Uhr SC Alstertal-Langenhorn – SV Union Halle-Neustadt 25:27 (13:13)
16:00 Uhr TuS Lintfort – HSG Blomberg-Lippe 19:32 (10:16)
17:00 Uhr TVE Netphen – SG 09 Kirchhof 18:22 (12:16)
Losgruppe 2:
2. Oktober 2019 19:30 Uhr 1. FSV Mainz 05 – SG BBM Bietigheim 20:35 (8:17)
5. Oktober 2019 17:00 Uhr BSV Sachsen Zwickau – Neckarsulmer Sport-Union 39:45 n.2V. (35:35, 31:31, 13:16)
17:30 Uhr HC Rödertal – Frisch Auf Göppingen 23:36 (12:20)
18:00 Uhr HSG Neudorf/Döbeln – TuS Metzingen 7:53 (3:26)
20:00 Uhr Kurpfalz Bären – HSG Gedern/Nidda 26:25 (11:12)
6. Oktober 2019 16:00 Uhr TSG Oberursel – HSG Bensheim/Auerbach 11:43 (4:22)
16:00 Uhr VfL Waiblingen – TG Nürtingen 29:21 (11:12)
16:00 Uhr BSV Phönix Sinzheim – HSG DJK Marpingen/SC Alsweiler 21:30 (5:14)

Die Sieger der einzelnen Partien qualifizierten sich für das Achtelfinale.

Achtelfinale

Im Anschluss an die Bundesligapartie zwischen der HSG Blomberg-Lippe und Bayer 04 Leverkusen wurden am 9. Oktober 2019 die Achtelfinalbegegnungen ausgelost.[6] Die Lose zog die ehemalige Nationalspielerin Franziska Müller, die ihre Karriere in Blomberg beendete. Ausgespielt wurde das Achtelfinale zwischen dem 30. Oktober und 3. November 2019 und brachte folgende Ergebnisse:

Datum Uhrzeit Heimmannschaft Gastmannschaft Ergebnis
30. Oktober 2019 19:00 Uhr SG 09 Kirchhof – SG BBM Bietigheim 15:41 (4:23)
1. November 2019 19:30 Uhr Borussia Dortmund – Bayer 04 Leverkusen 26:24 (14:10)
2. November 2019 16:00 Uhr Buxtehuder SV – TuS Metzingen 19:26 (6:14)
16:30 Uhr HSG Blomberg-Lippe – Thüringer HC 22:30 (8:17)
18:00 Uhr Kurpfalz Bären – Neckarsulmer Sport-Union 26:27 (16:14)
19:00 Uhr SV Union Halle-Neustadt – HSG Bensheim/Auerbach 21:31 (11:14)
20:00 Uhr TSV Nord Harrislee – VfL Waiblingen 29:25 (14:12)
3. November 2019 16:00 Uhr HSG DJK Marpingen/SC Alsweiler – Frisch Auf Göppingen 22:38 (11:18)

Die Sieger der einzelnen Partien qualifizierten sich für das Viertelfinale.

Viertelfinale

Die ursprünglich für den 10. November[7] in Buxtehude geplante Auslosung[8] der Viertelfinal-Paarungen erfolgte „aus organisatorischen Gründen“ bereits am 9. November 2019[9] in der Weststadthalle in Bensheim im Anschluss an die Bundesliga-Begegnung zwischen der HSG Bensheim/Auerbach und Bayer 04 Leverkusen. Ausgetragen wurde das Viertelfinale zwischen dem 8. und 12. Januar 2020 – die Sieger qualifizierten sich für das Final Four.

Datum Uhrzeit Heimmannschaft Gastmannschaft Ergebnis
8. Januar 2020 19:30 Uhr Borussia Dortmund – SG BBM Bietigheim 29:27 (16:15)
20:00 Uhr TSV Nord Harrislee – Thüringer HC 26:34 (14:15)
10. Januar 2020 20:00 Uhr TuS Metzingen – HSG Bensheim/Auerbach 32:27 (18:15)
12. Januar 2020 18:00 Uhr Neckarsulmer Sport-Union – Frisch Auf Göppingen 26:27 (14:14)

Final Four

Das Final-Four-Turnier sollte am 23. und 24. Mai 2020 unter der Bezeichnung „OLYMP Final4“ in der Stuttgarter Porsche-Arena stattfinden, nach einer Verschiebung wurde das Turnier abgesagt.[1][2]

Halbfinale

Am 25. Januar 2020 wurden im Anschluss an die Bundesligapartie zwischen TuS Metzingen und dem Buxtehuder SV die beiden Halbfinalbegegnungen des Final Four ausgelost.[10] Die Lose zog die ehemalige Nationalspielerin Marielle Bohm, die 2003 mit den Trierer „Miezen“ den Gewinn der Deutschen Meisterschaft feierte.

Datum Uhrzeit Heimmannschaft Gastmannschaft Ergebnis
23. Mai 2020 15:00 Uhr TuS Metzingen – Thüringer HC 0:0 (0:0)
17:30 Uhr Frisch Auf Göppingen – Borussia Dortmund 0:0 (0:0)

Spiel um Platz 3

Datum, Uhrzeit Heimmannschaft Gastmannschaft Ergebnis
24. Mai 2020, 12:30 Uhr Verlierer HF1 – Verlierer HF2 0:0 (0:0)

Finale

Datum, Uhrzeit Heimmannschaft Gastmannschaft Ergebnis
24. Mai 2020, 15:00 Uhr Sieger HF1 – Sieger HF2 0:0 (0:0)
  • Offizielle HBF-Website zum DHB-Pokal der Frauen inkl. Spielplan
  • DHB, HBF (Hrsg.): Durchführungsbestimmungen für die Deutsche Pokalmeisterschaft Frauen im Handball 2019/20. 27. Juni 2019 (Online [PDF; 252 kB]).

Einzelnachweise

  1. ↑ a b Nina Bargel: Final4 um den DHB-Pokal ohne Zuschauer? HBF hat klare Meinung. In: muensterlandzeitung.de. Münsterland Zeitung, 23. Februar 2020, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 25. Juni 2020; abgerufen am 22. Juni 2020.
  2. ↑ a b Handball Bundesliga Frauen sagt Pokalendrunde OLYMP Final4 ab. handball-world.news, 20. Juli 2020, abgerufen am 20. Juli 2020.
  3. ↑ DHB-Pokal 2019/20: 1. Runde ausgelost. In: DHB.de. 29. Juni 2019, abgerufen am 1. September 2019.
  4. ↑ DHB-Pokal: 1. Runde am Wochenende. In: DHB.de. 29. August 2019, abgerufen am 1. September 2019.
  5. ↑ DHB-Pokal: Begegnungen der 2. Runde ausgelost. In: HBF-info.de. 2. September 2019, abgerufen am 4. September 2019.
  6. ↑ Mehrere Erst- und ein Zweitliga-Duell: Achtelfinale im DHB-Pokal der Frauen ausgelost. In: HBF-info.de. 9. Oktober 2019, abgerufen am 12. Oktober 2019.
  7. ↑ Christian Ciemalla: Ergebnisse DHB-Pokal Frauen: Dortmund folgt Bietigheim ins Viertelfinale. In: HBF-info.de. 1. November 2019, abgerufen am 2. November 2019.
  8. ↑ DHB-Pokal: Dortmund empfängt Bietigheim. In: HBF-info.de. 9. November 2019, abgerufen am 11. November 2019.
  9. ↑ DHB-Pokal: Auslosung am Samstag in Bensheim. In: HBF-info.de. 6. November 2019, abgerufen am 11. November 2019.
  10. ↑ OLYMP Final4 ausgelost: Halbfinale aus 2019 wird im DHB-Pokal der Frauen neu aufgelegt. In: HBF-info.de. Handball Bundesliga Frauen, 25. Januar 2020, abgerufen am 26. Januar 2020.