Diflumetorim

Strukturformel
Strukturformel von Struktur Diflumetorim
Vereinfachte Strukturformel ohne Angabe der Stereochemie
Allgemeines
Name Diflumetorim
Andere Namen
  • (RS)-5-Chlor-N-{1-[4-(difluormethoxy)phenyl]propyl}-6-methylpyrimidin-4-amin
  • Pyricut
Summenformel C15H16ClF2N3O
Kurzbeschreibung

schwach gelbe Kristalle[1]

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer 130339-07-0
EG-Nummer (Listennummer) 603-407-7
ECHA-InfoCard 100.121.866
PubChem 15390131
Wikidata Q19278300
Eigenschaften
Molare Masse 327,76 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Schmelzpunkt

46,9–48,7 °C[1]

Löslichkeit

praktisch unlöslich in Wasser: 33 mg·l−1 (25 °C)[1]

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung
keine Einstufung verfügbar[2]
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Diflumetorim ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Aminoalkylpyrimidine und ein 1997 von Ube Industries und Nissan Chemical Industries eingeführtes Fungizid.[1]

Verwendung

Diflumetorim ist ein protektives Fungizid, welches überwiegend im Zierpflanzenanbau gegen Mehltau verwendet wird.[3] Die Verbindung gehört zu den Komplex-I-Hemmern, welche die NADH-Dehydrogenase inhibieren.

Zulassung

Diflumetorim ist in der Europäischen Union und in der Schweiz nicht als Pflanzenschutzwirkstoff zugelassen.[4]

Einzelnachweise

  1. ↑ a b c d Eintrag zu Diflumetorim. In: Römpp Online. Georg Thieme Verlag, abgerufen am 7. Januar 2015.
  2. ↑ Dieser Stoff wurde in Bezug auf seine Gefährlichkeit entweder noch nicht eingestuft oder eine verlässliche und zitierfähige Quelle hierzu wurde noch nicht gefunden.
  3. ↑ Wolfgang Krämer, Ulrich Schirmer, Peter Jeschke, Matthias Witschel: Modern Crop Protection Compounds: Herbicides, Band 1. Wiley-VCH, 2011, ISBN 978-3-527-32965-6, S. 671 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  4. ↑ Generaldirektion Gesundheit und Lebensmittelsicherheit der Europäischen Kommission: EU-Pestiziddatenbank; Eintrag im nationalen Pflanzenschutzmittelverzeichnis der Schweiz, abgerufen am 26. Juni 2016.