Gottfried

Gottfried ist ein altdeutscher Männername, seine Bedeutung ist Gottes Schutz bzw. eben „göttlicher Friede“. Als solcher entspricht er dem hebräisch-alttestamentlichen Namen Salomo ebenso wie dem muslimischen Suleiman. Eine deutsche Kurzform des Namens ist Götz, eine Abwandlung Göpfert. Gottfried ist auch ein etwas veraltetes Synonym für Jackett, Uniformrock, Gehrock.[1]

Namenstage

Namenstage der Heiligen namens Gottfried sind

Fremdsprachige Entsprechungen

Seine nicht deutschsprachigen Versionen sind zum Beispiel:

In den slawischen Sprachen wurde durch Zusammensetzung von boh/bog (Gott) und mir (Friede) derselbe Name gebildet:

Bekannte Namensträger

Herrscher

Arnsberg

Eppstein

Joinville

Ziegenhain

Gottfried war einer der Leitnamen der Herzöge von Lothringen und der Grafen von Anjou.

Lothringen

Anjou

Bretagne

  • Gottfried I., Graf von Bretagne, nennt sich Herzog, 992–1008
  • Gottfried II., Gegenherzog in Nantes, 1156–1158
  • Gottfried III., 1169–1186

Geistliche Würdenträger und Fürstbischöfe

Weitere Träger des Vornamens

Mittelalter

(auch latinisiert als Godefridus)

Neuzeit

Zweitname

Familienname

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. ↑ Jetzt aber trinkst Du ein Schöppchen Warmbier mit mir und ziehst Deinen Gottfried gerade so aus wie ich; es ist verdammt warm in diesem Hause, wenn draußen die Sonne brennt und hinnen das Warmbier. aus Karl May: Die Liebe des Ulanen, Seite 129, Erstausgabe in "Deutscher Wanderer", 1883 – 1885, Verlag Münchmeyer, Dresden, hier online.
  2. ↑ Website des Museums Gottfried/Godefroid von/de Bouillon[1]