Heinz Quindeau

Heinz Quindeau (* 28. August 1933 in Ludwigshafen am Rhein; † 25. März 2025[1] auch Karl Heinz Quindeau) war ein deutscher Fußballschiedsrichter.

Quindeau leitete 80 Spielbegegnungen in der höchsten deutschen Spielklasse, wobei er sein Debüt am 4. April 1970 (30. Spieltag) beim 1:0-Heimsieg des MSV Duisburg über Eintracht Braunschweig gab.[2] Seine letzte Bundesligabegegnung leitete er am 24. Mai 1980 (33. Spieltag) beim 3:2-Heimsieg von Bayer 05 Uerdingen über Eintracht Frankfurt.[3]

In der Saison 1973/74 kam erstmals die Gelbe Karte zur Ahndung von Regelverstößen zur Anwendung. Quindeau machte davon erstmals am 11. August 1973 (1. Spieltag) beim 3:1-Sieg des FC Bayern München im Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf Gebrauch; es traf den Bayernspieler Georg Schwarzenbeck und den Düsseldorfer Dieter Brei.[4] Seine Schiedsrichterkollegen bedienten sich der Gelben Karte in den restlichen acht Spielbegegnungen insgesamt 13 Mal; lediglich in den Begegnungen Borussia Mönchengladbach – Fortuna Köln und MSV Duisburg – Hannover 96 wurden keine Spieler verwarnt.[5]

Einzelnachweise

  1. ↑ Traueranzeige Karl Heinz Quindeau. Die Rheinpfalz, 26. April 2025, abgerufen am 29. Oktober 2025.
  2. ↑ Quindeau erstes Bundesligaspiel auf Kicker.de
  3. ↑ Quindeau letztes Bundesligaspiel auf Kicker.de
  4. ↑ Spielpaarung auf Kicker.de
  5. ↑ 1. Spieltag 1973/74 auf Kicker.de