Henryków (Szprotawa)

Henryków
Schprotischdorf
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Henryków Schprotischdorf (Polen)
Henryków
Schprotischdorf (Polen)
Henryków
Schprotischdorf
Basisdaten
Staat: Polen Polen

Woiwodschaft: Lebus
Powiat: Żagański
Gmina: Szprotawa
Geographische Lage: 51° 34′ N, 15° 34′ O

Höhe: 125 m n.p.m.
Einwohner: 414 (2021)
Postleitzahl: 67-300
Telefonvorwahl: (+48) 68
Kfz-Kennzeichen: FZG

Henryków (deutsch Sprottischdorf) ist ein Ort in der Stadt- und Landgemeinde Szprotawa im Powiat Żagański der Woiwodschaft Lebus in Polen.

Sehenswürdigkeiten

  • Das Schloss Henryków (Schloss Sprottischdorf) wurde 1783 für Erdmann von Knobelsdorff errichtet.[1][2]
  • Nach 1826 wurde es von der später (1861) geadelten Familie (von) Neumann[3] im Stil des Klassizismus umgebaut.
  • Westlich des Schlosses befinden sich ein Nebengebäude aus dem Jahr 1801 sowie ein Gutshof, der 1842–1845 erbaut wurde.
  • Nordwestlich erstreckt sich ein Landschaftspark mit Teich aus dem 19. Jahrhundert.[4]
  • Die Stieleiche am nördlichen Rand des Dorfes hat einen Umfang von 735 cm (2020). Sie ist als Naturdenkmal ausgewiesen.
Schloss Henryków (Sprottischdorf). 2013.

Gutsbesitzer (Auswahl)

  • Christian Friedrich Neumann-Wichelsdorf (1760–1833), kgl. preuß. Amtsrat[5]
  • Robert von Neumann (1802–1863), Sohn d. Vorigen, kgl. preuß. Gerichts-Assossor a. D., verh. zwei Kinder früh verst., Kreis-Verordneter,[6] dann Landesältester[7] d. Krs. Sprottau
  • Heinrich von Neumann (1805–1888), Bruder d. Vorigen
  • Adalbert von Neumann (1835–1916), Sohn d. Vorigen, kgl. preuß. Rittmeister[8]
  • Heinrich von Neumann (1880–1919), Sohn d. Vorigen, kgl. preuß. Hauptmann 2. GRgtzF. (b. Segeln i. Hamburg ver.)
  • Wilhelm Siegfried von Neumann-Großenborau (1886–1945),[9] Bruder d. Vorigen, Oberleutnant d. R.[10]

Literatur

  • Henryków (Szprotawa), In: Dehio-Handbuch der Kunstdenkmäler in Polen. Schlesien. Hrsg. Georg Dehio-Nachfolge/Dehio-Vereinigung e.V., Deutscher Kunstverlag, München/Berlin 2005, ISBN 3-422-03109-X, S. 361.
  • Sprottischdorf, In: Wilhelm Hoffmann: Encyclopädie der Erd-, Völker- und Staatenkunde, eine geographisch-statistische Darstellung. Band 3, Verlag Arnold (Buchhandlung), Leipzig 1869, S. 2437.
  • Sprottischdorf, In: Friedrich Albert Zimmermann: Beyträge zur Beschreibung von Schlesien. Band 10, Johann Ernst Tramp, Brieg 1791, S. 464.
Commons: Henryków – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ Vgl. Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser. Der in Deutschland eingeborene Adel (Uradel). 1902. Dritter Jahrgang, Justus Perthes, Gotha 1901, S. 461.
  2. ↑ Vgl. Eine Handvoll Geschichte des Schlosses in Henryków und seiner Umgebung. In: Palac-Henrykow.pl. Abgerufen am 22. September 2025.
  3. ↑ Ernst Heinrich Kneschke (Hrsg.): NaDA-L. Band 6, Friedrich Voigt, Leipzig 1865, S. 494.
  4. ↑ Dehio-Handbuch der Kunstdenkmäler in Polen. Schlesien. Deutscher Kunstverlag, München u. a. 2005, ISBN 3-422-03109-X, S. 361.
  5. ↑ Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Briefadeligen Häuser. 1907. Erster Jahrgang, Justus Perthes, Gotha 1906, S. 571 f.
  6. ↑ Amts-Blatt der Königlichen Regierung zu Breslau. 1837. Stück XXIX, Breslau, den 19. Juli 1837, S. 194.
  7. ↑ Königliches Ober-Präsidial-Bureau (Hrsg.): Handbuch der Provinz Schlesien. Wilh. Gottl. Korn, Breslau 1864, S. .
  8. ↑ Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser. Alter Adel und Briefadel 1921. Fünfzehnter Jahrgang, Justus Perthes, Gotha 1920, S. 618 f.
  9. ↑ Matthias Graf von Schmettow (Hrsg.): Gedenkbuch des deutschen Adels. (Hauptband), In: Aus dem Deutschen Adelsarchiv. Band 3, C. A. Starke, Limburg an der Lahn 1968, S. 228.
  10. ↑ Siehe FamilySearch: Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser. Zugleich Adelsmatrikel der D.A.G. Teil B (Briefadel). 1940. Zweiunddreißigster Jahrgang, Justus Perthes, Gotha 1939, S. 440.