Der Multi-Instrumentalist Riedel begann im Alter von 5 Jahren mit dem Klavierspiel. Schon während seiner Schulzeit fing er an, eigene Songs zu schreiben und erlernte dafür eigenständig eine Vielzahl weiterer Instrumente. Bald spielte er in zahlreichen Bands verschiedener Musikrichtungen als Bassist, Gitarrist, Keyboarder, Schlagzeuger und übernahm oftmals den Gesang.
Bands
1984–1995 The Frits. 1984 formierten sich The Frits, die anfangs eher dem Fun-Punk zugeordnet wurden. Später wechselten sie – beeinflusst durch Riedels Leidenschaft zu Reggae und die britische TwoTone-Bewegung und deren Bands, wie The Specials, Bad Manners + Madness – immer mehr zum Ska. Erste Erfolge stellten sich ein, nachdem 1989 die Single ´Life of Brian´ und das 2. Album ´The Rude Message´ beim Bochumer Label Rude Records veröffentlicht wurden, und die Band kleinere Tourneen im deutschsprachigen Raum absolvierte. Für ihr drittes Album ´Little idiots´ wechselten The Frits 1991 zum Berliner Label Pork Pie, und katapultierten sich damit in die Riege führender Bands der nationalen und internationalen Ska-Szene. 1993 folgte das 3. Studioalbum ´Not enough for you´, welches die Band in Osgathorpe/Sheffield aufnahm, wofür sie den Bad Manners-Produzenten Roger Lomas gewinnen konnten, und auf dem Specials-Bassist Horrace Panter ebenfalls bei zwei Songs mitspielte. Bis zu ihrer Auflösung 1995 veröffentlichten The Frits 5 Alben und 2 Singles.
Im Jahr 2001 wurden für die Produktion der Ruhr-Triennale „Deutschland deine Lieder“, in der Regie von Matthias Hartmann, Sänger gesucht, die vielseitig einsetzbar waren. Das war der Beginn von Riedels musikalischer Tätigkeit am Theater und einer bis heute andauernden Zusammenarbeit mit Hartmann und auch dessen Frau Alexandra Liedtke. Bald folgten Mitwirkungen an Inszenierungen im Schauspielhaus Bochum, wie z. B. „1979“, „Der Hauptmann von Köpenick“ (mit Otto Sander in der Hauptrolle), „Das wird schon“ (von Sibylle Berg), „Iwanow“, „A Tribute to Johnny Cash“ u. v. a. Im Jahr 2005 arbeitete er zeitgleich am Schauspielhaus Zürich[10] und dem Grillo-Theater in Essen. In Essen arbeitete er erstmals mit dem damaligen Hausregisseur David Bösch zusammen, für den er seither ebenfalls eine Vielzahl von Produktionen musikalisch begleitet hat. Im Jahr 2009 wechselte er mit Matthias Hartmann ans Wiener Burgtheater. Zudem gab es weitere Engagements, die ihn nach Salzburg, München, Hamburg, Berlin, Stuttgart, Kaiserslautern, Karlsruhe, Oberhausen, Düsseldorf, Frankfurt am Main und an viele andere Orte führten.
2005: All tomorrows Party – Velvet Underground, in der Regie von Marc Lunghus / Musikalische Leitung: K. Riedel, Schauspielhaus Bochum (Theater unter Tage)
↑DerWesten- derwesten.de: Auch Karsten Riedel war ein „Frits“. 29. Juli 2014, ehemals im Original (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 25. Mai 2020.@1@2Vorlage:Toter Link/www.derwesten.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche in Webarchiven)
↑Matt Ska, Emma Steel: Ska im Transit. B07DV93GYC. Edition NoName, 2018, ISBN 978-3-9804009-0-9.
↑MusikWoche | News | Deutsche Ska-Band bricht zu erster Japan-Tour auf. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 27. April 2020; abgerufen am 25. Mai 2020.Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.mediabiz.de
↑Timo Rieg: Bochumer Bekannte 3: Silvia Cabello, Chris Hopkins, Hugo Ernst Käufer, Rüdiger Künne, Daniel Nipshagen, Felix Oekentorp, Karsten Riedel und Erwin Steden im Porträt. biblioviel, 2004, ISBN 978-3-928781-83-1.
↑Schauspiel Frankfurt: Schauspiel Frankfurt - Karsten Riedel. Ehemals im Original (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 25. Mai 2020.@1@2Vorlage:Toter Link/www.schauspielfrankfurt.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche in Webarchiven)
↑Archiv 1998/1999 – 2019/2020. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 22. Oktober 2020; abgerufen am 24. Mai 2020.Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.josefstadt.org
↑Schauspiel Frankfurt: Schauspiel Frankfurt - Karsten Riedel. Ehemals im Original (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 26. Mai 2020.@1@2Vorlage:Toter Link/www.schauspielfrankfurt.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche in Webarchiven)
↑Archiv 1998/1999 – 2019/2020. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 31. Oktober 2020; abgerufen am 24. Mai 2020.Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.josefstadt.org