Kile (Software)

Kile

Basisdaten

Entwickler KDE
Aktuelle Version 2.1.3[1][2]
(23. September 2012)
Betriebssystem Unix-Derivate, u. a. Linux; Windows[3]
Programmier­sprache C++
Kategorie LaTeX-Umgebung
Lizenz GPL
deutschsprachig ja
kile.sourceforge.net

Kile ist ein Editor für die Erstellung von LaTeX-Dokumenten. Kile ist ein KDE-Programm, das unter der GNU General Public License verfügbar ist.

Hauptmerkmale

Kile ist sehr ähnlich wie Kate und bietet fast alle Funktionen desselben und darüber hinaus noch die TeX-spezifischen Erweiterungen.[4] Kile erleichtert das Bearbeiten von mehreren Dokumenten, z. B. Hauptdokument und BibTeX-Datenbank oder mehrere Teile eines LaTeX-Dokuments, nebeneinander mithilfe von Tabs und die Ansicht der zum Projekt gehörigen Dateien.[5] Kile besitzt eigene Schaltflächen zum Kompilieren der Dokumente, wobei eventuell vorhandene BibTeX-Datenbanken ebenfalls mit kompiliert werden – es braucht nur ein Klick ausgeführt zu werden, um das gesamte Projekt zu kompilieren.[6] Die LaTeX-IDE unterstützt weiterhin eine Syntaxhervorhebung von LaTeX/BibTeX/TeX sowie allen Sprachen, die auch von Kate unterstützt werden.[7] Außerdem vervollständigt Kile LaTeX-Befehle und bietet eine grafische Auswahl von Sonderzeichen (auch aus AMS-Paketen) und Tabellen zum Einfügen als LaTeX-Befehl in den Quelltext an. Eine Rechtschreibprüfung kann konfiguriert werden.[8] Kile bietet auch Hilfen für Anfänger und unerfahrene Nutzer, indem es die grafische Erstellung von Tabellen und anderen Strukturen ermöglicht. Schließlich bietet Kile auch Code-Faltung und das grafische Anzeigen der LaTeX-Struktur des aktuellen Dokuments.[9]

Vermächtnis

Vom gleichen Entwicklerteam stammt Texmaker, dessen Entwicklung weiter vorangetrieben wird.[10]

Commons: Kile – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ Latest news. (englisch, abgerufen am 6. Mai 2016).
  2. ↑ Release 2.1.3. 23. September 2012 (abgerufen am 3. August 2019).
  3. ↑ Installing Kile on Microsoft Windows (Memento vom 8. Mai 2017 im Internet Archive)
  4. ↑ Thomas Drilling: KDE Software Compilation 4.10 im Überblick. In: LinuxUser 04/2013. 18. November 2024, abgerufen am 14. Januar 2025.
  5. ↑ Daniel Molkentin: Einfach losTeXten. In: LinuxUser 03/2005. 1. November 2005, abgerufen am 14. Januar 2025.
  6. ↑ Stefanie Teufel: Korner: Der Textsatzeditor Kile. In: LinuxUser 04/2004. 1. November 2005, abgerufen am 14. Januar 2025.
  7. ↑ Karl Sarnow: Software für wissenschaftliche Texte. In: LinuxUser 10/2013. 18. November 2024, abgerufen am 14. Januar 2025.
  8. ↑ Christian Meyer: LaTeX-Editoren im Vergleich. In: LinuxUser 12/2007. 18. November 2024, abgerufen am 14. Januar 2025.
  9. ↑ Heike Jurzik: Latex-Editoren. In: Linux-Magazin 03/2015. Abgerufen am 14. Januar 2025.
  10. ↑ Tim Schürmann: Spezial-Editoren für LaTeX im Vergleich. In: LinuxUser 05/2011. 18. November 2024, abgerufen am 14. Januar 2025.