Kraftwerk Gönyű

Kraftwerk Gönyű
Lage

Kraftwerk Gönyű (Ungarn)
Kraftwerk Gönyű (Ungarn)
Koordinaten 47° 44′ 18″ N, 17° 48′ 11″ O
Land Ungarn
Ort Gönyű
Gewässer Donau
Daten

Typ Gas-und-Dampf-Kombikraftwerk
Primärenergie Erdgas
Brennstoff Erdgas, Erdöl
Leistung 433 MW
Eigentümer Uniper
Betreiber Uniper
Bauzeit: 2009-2011
Betriebsaufnahme 27. Juni 2011
Turbine Gas Siemens SGT5-4000F + Dampf Siemens SST5-5000GE
f2

Das Kraftwerk Gönyű ist ein Gas-und-Dampf-Kombikraftwerk im Komitat Győr-Moson-Sopron an der Grenze zur Slowakei und zu Österreich.

Die Bauarbeiten begann 2009 mit Siemens als Generalunternehmer und E.ON Erőművek Kft., eine Tochtergesellschaft der E.ON Kraftwerke GmbH, Hannover, als Auftraggeber.[1] 2011 wurde das Kraftwerk in Anwesenheit des ungarischen Staatspräsidenten Pál Schmitt inbetriebgenommen. Die Baukosten betrugen 400 Millionen Euro. 2017 wurde das Kraftwerk von E.ON in die Uniper abgespalten.[2][3] Im Februar 2024 wurde bekannt, dass das Kraftwerk an Veolia Invest Ungary Zrt, einer Tochter der Veolia, verkauft werden soll.[4]

Das Kraftwerk hat nur einen Block. Die Anordnung der beiden Turbinen erfolgt auf einer Welle. Der Gesamtwirkungsgrad beträgt 59 %. Hauptbrennstoff ist Erdgas. Für 16 Tage Betriebszeit ist ein Vorrat mit Schweröldestillaten vorhanden.[5]

Das Kraftwerk befindet sich am rechten Donauufer. Aus der Donau wird auch das notwendige Kühlwasser entnommen.[6]

Einzelnachweise

  1. ↑ Siemens errichtet Kraftwerk in Ungarn. In: Reuters. 14. Dezember 2007 (reuters.com [abgerufen am 2. Juni 2021]).
  2. ↑ POWER: E.ON Commissions 433-MW Hungary CCGT. In: POWER Magazine. 1. August 2011, abgerufen am 1. Juni 2021 (amerikanisches Englisch).
  3. ↑ Umweltfreundlichstes GuD-Kraftwerk Ungarns eingeweiht. 27. Juni 2011, abgerufen am 2. Juni 2021 (deutsch).
  4. ↑ Uniper unterzeichnet Vereinbarung zum Verkauf des Gaskraftwerk Gönyű in Ungarn. Abgerufen am 20. Februar 2024.
  5. ↑ E.ON Gonyu CCGT Power Plant Hungary - GEO. Abgerufen am 1. Juni 2021.
  6. ↑ Deutsches Spitzen-Kraftwerk für Ungarn. Abgerufen am 1. Juni 2021.