Laize-la-Ville

Laize-la-Ville
Laize-la-Ville (Frankreich)
Laize-la-Ville (Frankreich)
Staat Frankreich
Region Normandie
Département Calvados
Arrondissement Caen
Gemeinde Laize-Clinchamps
Koordinaten 49° 5′ N, 0° 23′ W
Postleitzahl 14320
Ehemaliger INSEE-Code 14349
Eingemeindung 1. Januar 2017
Website www.laizelaville.fr

Blick auf Laize-la-Ville

Laize-la-Ville ist eine ehemalige französische Gemeinde mit zuletzt 726 Einwohnern (Stand: 1. Januar 2014) im Département Calvados in der Region Normandie. Die Einwohner werden als Laiziens bezeichnet.

Zum 1. Januar 2017 wurde Laize-la-Ville im Zuge einer Gebietsreform zusammen mit der benachbarten Gemeinde Clinchamps-sur-Orne zur neuen Gemeinde Laize-Clinchamps fusioniert.[1] Laize-la-Ville fungiert dabei als „übergeordneter Ortsteil“ als Verwaltungssitz von Laize-Clinchamps.

Toponymie

Der Fluss Laize hatte der Gemeinde seinen Namen gegeben. La-Ville wurde hinzugefügt, um die Verwechslung zwischen dem Fluss und der Gemeinde zu vermeiden.[2]

Geografie

Das Dorf liegt südlich von Caen, in der Nähe der regionalen Hauptstadt, im Tal des gleichnamigen Flusses Laize. Umgeben wurde die Gemeinde Laize-la-Ville von May-sur-Orne im Norden, Fontenay-le-Marmion im Westen, Fresney-le-Puceux im Südosten und Süden, Boulon im Südwesten sowie Clinchamps-sur-Orne in westlicher Richtung.

Geologie

Unmittelbar in der Nähe befindet sich die Synklinale von May-sur-Orne. Die Normandie liegt hauptsächlich im Pariser Becken. Allerdings gehört auch die Westnormandie zum armorikanischen Massiv. Laize-la-Ville liegt an der Grenze zwischen beiden geologischen Einheiten. In diesem Sinne ist Laize-la-Ville mit seinen zwei Diskordanzen eine anerkannte geologische Stätte internationaler Bedeutung.[3][4][5][6]

Bevölkerungsentwicklung

Jahr 1793 1836 1876 1926 1946 1968 1990 2014
Einwohner 227 215 185 175 152 190 347 726
Quelle: Cassini,[7] EHESS und INSEE

Sehenswürdigkeiten

  • Kirche Notre-Dame aus dem 12. Jahrhundert
  • Ehemaliges Pfarrhaus, das im Jahre 1701 gebaut wurde
  • im normannischen Stil erbauter Bauernhof (wie ein Fachwerkhaus), der Anfang des 20. Jahrhunderts gebaut wurde; er befindet sich in Privateigentum und besitzt einen eigenen Wasserturm
  • Ehemalige Zehntscheune
  • Lavoir (Waschhaus)

Literatur

  • Le Patrimoine des Communes du Calvados. Band 1, Flohic Editions, Paris 2001, ISBN 2-84234-111-2, S. 284–286.
Commons: Laize-la-Ville – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ Information zur Gemeindefusion auf calvados.gouv.fr (französisch)
  2. ↑ René Lepelley. Dictionnaire étymologique des noms de communes de Normandie. Seite 156.
  3. ↑ Alain FOUCAULT. Guide du géologue amateur. Éditions DUNOD. Seite 187.
  4. ↑ Guide géologique Normandie-Maine. 2ème édition. Éditions DUNOD. Seite 29.
  5. ↑ Laize-la-Ville (Memento des Originals vom 20. Mai 2007 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.etab.ac-caen.fr Webseite Lithothèque de Normandie.
  6. ↑ Laize-la-Ville Rekonstruktion (Memento des Originals vom 20. August 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.etab.ac-caen.fr Webseite Lithothèque de Normandie.
  7. ↑ Laize-la-Ville – Cassini