Marc Bartuschka

Marc Bartuschka (* 1979) ist ein deutscher Historiker.

Leben

Marc Bartuschka studierte Osteuropäische Geschichte, Neuere Geschichte und Politikwissenschaft an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Er promovierte in Jena mit einer Arbeit unter dem Titel: „Unter Zurückstellung aller möglichen Bedenken…“ Die NS-Betriebsgruppe „Reichsmarschall Hermann Göring“ (REIMAHG) und der Zwangsarbeitereinsatz 1944/1945.[1] Er forscht, lehrt und publiziert Themen der Weimarer Republik und der NS-Zeit insbesondere zur Problematik der Zwangsarbeit. Bartuschka war von 2013 bis 2022 für die Stadt Altenburg tätig.[2][3] Seine Forschungsinteressen und Arbeitsgebiete liegen in der Thüringischen Regionalgeschichte in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts und im Bereich Strafverfolgung von NS-Verbrechen in der Deutschen Demokratischen Republik.

Werke (Auswahl)

  • Im Schoß der deutschen Kultur. Ausländische Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene in Weimar 1939–1945. Weimar 2020.
  • Das NS-Rüstungswerk REIMAHG im Walpersberg bei Kahla. Erfurt 2016.
  • „Unter Zurückstellung aller möglichen Bedenken…“ Die NS-Betriebsgruppe „Reichsmarschall Hermann Göring“ (REIMAHG) und der Zwangsarbeitereinsatz 1944/1945. Göttingen 2011.
  • Der Partisanenkrieg in Weißrußland 1941 – 1944. Jeder gegen Jeden? Ursprünge, Strukturen und Parteien des Konflikts. Saarbrücken 2008.
    • Das Buch wurde unautorisiert ins Belarussische übersetzt und veröffentlicht: Mark Bartuška: Partyzanskaja vajna ŭ Belarusi ŭ 1941 – 1944 hh. Vil’nja: Inst. Belarusistyki u. a. 2011.

Einzelnachweise

  1. ↑ Mobilisierung im Nationalsozialismus | H-Soz-Kult. Kommunikation und Fachinformation für die Geschichtswissenschaften | Geschichte im Netz | History in the web. 29. Mai 2010, abgerufen am 12. Oktober 2024.
  2. ↑ Stadt Atenburg dankt verdientem Historiker. Abgerufen am 12. Oktober 2024.
  3. ↑ Dank an verdienten Historiker durch den Stadtrat Altenburg. In: FUNKE Mediengruppe. 16. März 2023, abgerufen am 12. Oktober 2024.