Marko Bubanja

Marko Bubanja

Staatsmeisterschaft Siegerehrungen -100 kg
1. Platz Marko Bubanja
2. Platz Niko Herzog
3. Platz Christian Pichler, Gábor Geier
Nation Osterreich Österreich
Geburtstag 16. Jänner 1996 (30 Jahre)
Größe 176[1] cm
Gewicht 100 kg
Beruf Soldat
Karriere
Graduierung

2. Dan - Nidan 

Verein JC Vienna Samurai (bis 2016)
Galaxy Judo Tigers (ab 2016)
Trainer Yvonne Bönisch
Karriereende 2023
Medaillenspiegel
Europaspiele 0 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Staatsmeisterschaften 5 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
1. Judo-Bundesliga 6 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Logo der Europäischen Olympischen Komitees
 Europaspiele
Bronze Minsk 2019 Mixed Team

Marko Bubanja (* 16. Jänner 1996[2]) ist ein österreichischer Judoka. Marko Bubanja kämpft für den Judoverein Galaxy Tigers.[3] Er trägt den 2. Dan.[1]

Leben

Marko Bubanja begann seine Judo-Karriere beim Wiener Judoverein Vienna Samurai. 2012 belegte er bei den U17-Europameisterschaft Platz 2.[4] 2014 und 2015 kämpft er für Vienna Samurai in der 1. Bundesliga.[5] Im Jänner 2016 verlässt Bubanja seinen Verein um als Profisportler für sein Geburtsland Montenegro zu starten.[6][7] Nach nur einem Jahr kündigt er allerdings wieder an nach Österreich zurückkehren zu wollen.[8] Eine Abstimmung ÖJV-Vorstand Vorstands fiel allerdings gegen ihn aus.[9] Ab 2018 startete Bubanja wieder für das österreichische Nationalteam und trainiert beim Verein Galaxy Judo Tigers.[10]

Er nahm an den Europaspielen 2019 in Minsk sowohl in der Gewichtsklasse -90 kg als auch im Mixed-Team-Bewerb teil.[11][12] Mit der Mannschaft holte er für Österreich gemeinsam mit Stephan Hegyi, Sabrina Filzmoser, Bernadette Graf, Lukas Reiter, Michaela Polleres und Katharina Tanzer die Bronze-Medaille.[13][14]

Bubanja ist aktiver Sportler des Heeressportzentrums des Österreichischen Bundesheers. Als Heeressportler trägt er derzeit den Dienstgrad Gefreiter.[15]

Er sammelte 294 Punkte im IJF Olympia Ranking und qualifizierte sich mit Rang 101 in seiner Gewichtsklasse nicht für die Sommerspiele in Tokyo.[16]

Er sammelte 11 Punkte im IJF Olympia Ranking und qualifizierte sich mit Rang 278 in seiner Gewichtsklasse nicht für die Sommerspiele in Paris.[17]

Mannschaftsmeisterschaft

Ab dem Jahr 2016 startet Bubanja für die Galaxy Judo Tigers in der 1. Bundesliga. Während seiner Karriere sicherten sie sich bis jetzt 6 mal den österreichischen Staatsmeistertitel.[5]

Commons: Marko Bubanja – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ a b Markus Knaup: Marko Bubanja. In: Europäische Judo-Union. 21. Februar 2021, abgerufen am 14. Dezember 2022 (amerikanisches Englisch).
  2. ↑ Marko Bubanja. In: JudoInside. JudoInside, abgerufen am 24. Oktober 2019.
  3. ↑ Team 2017. Abgerufen am 24. Oktober 2019.
  4. ↑ Geschichte. Abgerufen am 24. Oktober 2019.
  5. ↑ a b Judo Austria - Liga Ergebnisse. In: Judo Austria. Abgerufen am 14. Dezember 2022 (österreichisches Deutsch).
  6. ↑ Eines der größten Talente sagt ade. Abgerufen am 24. Oktober 2019.
  7. ↑ Austrian talent Marko Bubanja switches to Montenegro. Abgerufen am 24. Oktober 2019.
  8. ↑ Wirbel im Judo-Team. Abgerufen am 24. Oktober 2019.
  9. ↑ Bubanja will zurück nach Ö. Abgerufen am 24. Oktober 2019.
  10. ↑ Volkksbank Galaxy Judotigers: "Bin froh wieder daheim zu sein!" Abgerufen am 24. Oktober 2019.
  11. ↑ Hegyi holte wie im Vorjahr Judo-EM-Bronze. Abgerufen am 29. August 2024 (österreichisches Deutsch).
  12. ↑ Karate-Ass Plank holte Österreichs erste Gold-Medaille. Abgerufen am 29. August 2024 (österreichisches Deutsch).
  13. ↑ Europaspiele: Silber und Bronze für Österreich. Abgerufen am 24. Oktober 2019.
  14. ↑ Athletes :: 2ND EUROPEAN GAMES 2019 MINSK, BELARU. Abgerufen am 24. Oktober 2019.
  15. ↑ Bundesheer-Leistungssportler/-innen. (PDF) In: Webseite Bundesheer. Österreichisches Bundesheer, 1. Dezember 2020, S. 2, abgerufen am 22. Februar 2021.
  16. ↑ IJF World Ranking List. International Judo Federation, 14. Juni 2021, abgerufen am 5. August 2024 (englisch).
  17. ↑ IJF.org - International Judo Federation. Abgerufen am 31. August 2024.