McNair (Mondkrater)

McNair
McNair (links) und Jarvis (rechts), Blickrichtung west (Lunar Orbiter 5)
McNair (links) und Jarvis (rechts), Blickrichtung west (Lunar Orbiter 5)
McNair (Mond Äquatorregion)
McNair (Mond Äquatorregion)
Position 35,93° S, 147,95° W
Durchmesser 32 km
Tiefe  m
Kartenblatt 121 (PDF)
Benannt nach Ronald McNair (1950–1986)
Benannt seit 1988
Sofern nicht anders angegeben, stammen die Angaben aus dem Eintrag in der IAU/USGS-Datenbank

32.02

McNair ist ein Einschlagkrater auf der Mondrückseite.

Die nach den Opfern des Challenger-Unglücks benannten Krater

Der Krater McNair liegt im nordöstlichen Bereich des Apollo-Einschlagbeckens, er überlagert den südlichen Teil des etwas größeren Kraters Jarvis. Im Kraterinneren gibt es einen Zentralberg mit einer berechneten Höhe von zirka 460 m.[1]

Der Krater wurde 1988 von der IAU offiziell nach dem US-amerikanischen Astronauten Ronald McNair benannt, er war zuvor als Nebenkrater Borman A geführt.[2][3] Mit dieser Umbenennung wurde die ums Leben gekommene Besatzung des Challenger-Unglücks vom 28. Januar 1986 geehrt. Die Krater der anderen Crew-Mitglieder sind Jarvis, McAuliffe, Onizuka, Resnik, Scobee und Smith.

Commons: McNair (Mondkrater) – Sammlung von Bildern
  • McNair im Gazetteer of Planetary Nomenclature der IAU (WGPSN) / USGS
  • McNair im The Moon-Wiki (englisch)

Einzelnachweise

  1. A. Losiak, T. Kohout, K. O’Sulllivan, K. Thaisen, S. Weider: Lunar Impact Crater Database. Lunar and Planetary Institute, Mai 2011, abgerufen am 24. November 2025 (englisch).
  2. McNair im Gazetteer of Planetary Nomenclature der IAU (WGPSN) / USGS
  3. Elijah E. Cocks, Josiah C. Cocks: Who’s Who on the Moon: A Biographical Dictionary of Lunar Nomenclature. Hrsg.: Tudor Publishers. 1995, ISBN 978-0-936389-27-1, S. 266 (englisch, archive.org – Kurzbiografie).