Merven Clair

Merven Clair (* 2. Juli 1993 in Beau Bassin-Rose Hill, Mauritius) ist ein mauritischer Boxer und Teilnehmer der Olympischen Spiele 2016 und 2020.

Boxkarriere

Der rund 1,76 m große Rechtsausleger begann im Alter von neun Jahren mit dem Boxsport.[1]

Er gewann 2015 im Mittelgewicht die Indian Ocean Island Games[2] und qualifizierte sich durch das Erreichen des Finales bei der afrikanischen Qualifikation 2016 für die Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro.[3] Dort schied er in der Vorrunde des Mittelgewichts gegen Hosam Bakr Abdin aus.[4]

2017 gewann er die Silbermedaille im Weltergewicht bei den Afrikameisterschaften[5] und nahm anschließend an den Weltmeisterschaften 2017 in Hamburg teil, wo er in der Vorrunde gegen Sergey Sobylinskiy ausschied.[6]

2019 gewann er im Weltergewicht jeweils die Indian Ocean Island Games[7] und die Afrikaspiele[8], weshalb er zum Mauritischen Sportler des Jahres gewählt wurde.[9]

Er nahm 2021 an den in Tokio ausgetragenen Olympischen Spielen teil und besiegte Wyatt Sanford und Zeyad Iashaish, ehe er im Viertelfinale gegen Aidan Walsh ausschied.[10]

Zudem war er bisher unter anderem Teilnehmer der Commonwealth Games 2014[11], der Afrikameisterschaften 2015[12], der Commonwealth Games 2018[13], der Weltmeisterschaften 2021[14], der Commonwealth Games 2022[15] und der Weltmeisterschaften 2023.[16]

  • Merven Clair in der BoxRec-DatenbankVorlage:BoxRec ID/Wartung/Wikidata-Kenner nicht gesetzt
  • Merven Clair in der Datenbank von Olympedia.org (englisch)

Einzelnachweise

  1. ↑ Athletenprofil der Commonwealth Games 2018
  2. ↑ Indian Ocean Islands Games 2015
  3. ↑ African Olympic Qualifier 2016
  4. ↑ Olympic Games 2016
  5. ↑ African Championships 2017
  6. ↑ World Championships 2017
  7. ↑ Indian Ocean Island Games 2019
  8. ↑ Jeux Africains - Rabat 2019
  9. ↑ National Sports Award 2019
  10. ↑ Athletenprofil der Olympischen Spiele 2020
  11. ↑ Commonwealth Games 2014
  12. ↑ African Championships 2015
  13. ↑ Commonwealth Games 2018
  14. ↑ Weltmeisterschaften 2021
  15. ↑ Commonwealth Games 2022
  16. ↑ World Championships 2023