Munich Cowboys
| Munich Cowboys | |
|---|---|
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| Stadt: | München, Deutschland |
| Gegründet: | 17. März 1979[1] |
| Teamfarben: | Gelb, Schwarz |
| Cheftrainer: | Christos Lambropoulos |
| Liga (2026): | GFL Süd |
| Größte Erfolge | |
| Deutscher Meister | 1993 |
| Stadion | |
| Name: | |
| Adresse: | Dantestraße 14, 80637 München |
| Eigentümer: | Stadt München |
| Kapazität: | 12.000 |
| Kontakt | |
| Internet: | munich-cowboys.de |
| Datenstand | |
| Januar 2026 | |
Die Munich Cowboys sind ein deutscher American-Football-Verein aus der bairischen Landeshauptstadt München. Seine Heimspiele trägt der Verein im Dantestadion aus. Der Club ist einer der ältesten (bzw. zweitälteste noch aktive) Footballvereine Deutschlands.
Geschichte
Anfänge
Die Munich Cowboys wurden am 17. März 1979 in einem Lokal in München gegründet.[2] Als Gründungsmitglied nahmen die Cowboys an der im selben Jahr entstandenen Football-Bundesliga, der heutigen German Football League (GFL) teil. In ihrer ertsen Saison wurde sie vierter von sechs Mannschaften und konnten drei von zehn Spielen gewinnen.[3] 1980 verbesserten sie sich auf vier Siege bei vier Niederlagen,[4] 1981 auf 7-4-1.[5]
In der Saison 1982 wurden sie mit einer 5-7-Bilanz Vierter der Südgruppe. Damit qualifizierten sie sich erstmals für die Playoffs, die auf acht Teams vergrößert wurden. Im Viertelfinale unterlagen sie mit 21:38 den Cologne Crocodiles.[6] Im Folgejahr wurden sie mit 7-3 Tabellenzweiter, schieden jedoch mit 26:34 erneut im Viertelfinale gegen ein Kölner Team aus, diesmal gegen die Red Barons.[7] 1984 wurden sie mit einer 11-3-Bilanz Südmeister. Im Viertelfinale unterlagen sie jedoch den Berlin Adler mit 7:27.[8] Es folgte eine 6-7-1 Saison, die noch für den vierten Südplatz reichte. Im Viertelfinale war jedoch mit 0:40 gegen die Düsseldorf Panther erneut Schluss.[9]
1986 wurden sie mit einer 5-5-Bilanz vierter der Staffel B der Südgruppe, womit sie die Playoffs verpassten.[10] In der darauffolgenden Saison wurde eine 1-7-Bilanz erreicht, wobei der einzige Sieg durch Wertung durch den Rückzug der Rothenburg Knights zustande kam.[11] 1988 wurden die Cowboys mit einer 3-7-Bilanz Letzter der Staffel B.[12] Im Folgejahr verbesserten sich die Münchner auf 8-3-1 und wurden damit Zweiter der Staffel B der Südgruppe. Im Playoff-Achtelfinale schieden sie jedoch gegen die Bad Homburg Falken mit 0:14 aus.[13] 1990 gewannen die Munich Cowboys mit einer 9-3-Bilanz die Staffel B. Im Viertelfinale schieden sie jedoch mit 17:41 gegen die Cologne Crocodiles aus.[14]
Hochzeit der Cowboys (1991–1994)

1991 wurden sie mit einer 10-4-Bilanz Zweiter der Südgruppe. Im Viertelfinale gelang ihnen mit einem 21:17 über die Red Barons dann der erste Playoffsieg. Im Halbfinale schieden sie dann gegen die Berlin Adler mit 15:46 aus.[15] 1992 gelang den Cowboys nach zehn Saison ihr erster Sieg gegen die Noris Rams.[16] Auch die restliche Saison blieben die Cowboys ungeschlagen und erzielten eine Perfect Regular Season.[17][18] Im Viertelfinale besiegten sie mit 59:6[17] die Monheim Sharks,[19] im Halbfinale schlugen sie mit 23:17[17] die Cologne Crocodiles.[20] In ihrer 14. Saison zogen sie damit erstmals in Endspiel, den German Bowl ein.[21] Im German Bowl XIV tafen sie dann vor 8.750 Zuschauern im Niedersachsenstadion auf die Düsseldorf Panther. Beide Teams spielten gleich stark, bei einem Touchdown kurz vor Schluss gingen die Cowboys statt auf den ausgleichenden PAT für die Two-Point Conversion. Diese wurde vergeben und die Panther wurden mit 24:23 Deutscher Meister.[22]
In der Regular Season der Saison 1993 blieben die Cowboys ungeschlagen,[18] einzig ein 17:17-Unentschieden gegen die Kempten Comets verblieb als Makel.[23] Nach einem 60:0-Sieg über die Hamburg Silver Eagles, besiegten die Cowboys im Halbfinale die Berlin Adler mit 19:17 und zogen damit erneut ins Finale ein.[24] Im heimischen München spielten die Cowboys im German Bowl XV gegen die Cologne Crocodiles vor 9.000 Zuschauern im Reitstadion Riem. Nachdem es nach regulärer Spielzeit 29:29-Unentschieden stand, gewannen die Cowboys in der Verlängerung mit 42:36 ihre erste deutsche Meisterschaft.[25] In der Saison 1994 mussten die Cowboys nach zwei ungeschlagenen Regular Seasons im Mai erstmals wieder eine Niederlage hinnehmen.[18] Zum Saisonende reichte den Münchner eine 11-3-Bilanz zum Gewinn des dritten Südmeistertitels in Folge. Im Viertelfinale besiegten die Cowboys die Braunschweig Lions mit 30:0, wurden dann aber mit 5:34 von den Düsseldorf Panther im Halbfinale geschlagen.[26]
Wechselhafte Zeiten
1995 gelang den Cowboys nur noch eine 6-6-Bilanz und man verlor im Viertelfinale der Playofs gegen die Adler mit 7:10.[27] Im Januar 1996 wurde Kirk Heidelberg als neuer Head Coach der Cowboys vorgestellt.[28] Nach zwei Monaten verließ er München aber bereits um Assitenztrainer an einem US-College zu werden.[29] Trotz einer 2-6-1-Bilanz zogen die Cowboys als Südvierter in die Playoffs ein.[30] Hier unterlagen sie mit 0:73 den Düsseldorfern deutlich.[31] 1997 gelang es den Cowboys mit einer 7-3-Bilanz den dritten Südplatz zu erzielen.[32] Im Viertelfinale trafen sie auf die Braunschweig Lions, die die Cowboys erst mit 57:8[33] und im Rückspiel mit 46:14 besiegten.[32]
1998 unterlagen die Cowboys in acht ihrer zwölf Spiele, konnten aber dennoch den vierten Playoffplatz ergattern.[34] Erneut trafen sie auf die Braunschweiger, die ihnen beim 0:49 keine Chance ließen.[35] Finanziell angeschlagen strukturierten die Cowboys vor Beginn der Saison 1999 ihren Vorstand um und gründeten eine Vermarktungsgesellschaft.[36] Es konnte eine 8-4-Bilanz erzielt werden,[37] was für den zweiten Südplatz reichte.[38] Im Viertelfinale unterlagen sie dann den Kiel Baltic Hurricanes knapp mit 35:41.[37] In der Saison 2000 gelang den Münchner mit zwölf Siegen ihre zweite Perfect Regular Season.[39] In die Playoffs starten sie mit einem 40:7-Triumph über Kiel.[40] Im Halbfinale verloren die Cowboys in einem engen Spiel mit 14:20 gegen die Braunschweig Lions.[41] Auch 2001 blieben die Cowboys in der Regular Season ungeschlagen. Gegen die Cologne Crocodiles gewannen sie im Viertelfinale mit 14:7.[42] Im Halbfinale war dann jedoch Schluss, als man den Braunschweigern mit 21:24 unterlag.[43]
Jahre als Fahrstuhlmannschaft
In der Saison 2002 war für die Münchner mit viel Unruhe versehen. Über 30 Spieler hatten den Verein verlassen,[44] ein Insolvenzverfahren lief.[45] Neuer Head Coach wurde Wally English.[46] Am Ende wurden die Cowboys sieglos Letzter der Südgruppe und mussten sich der Relegation stellen.[47] Gegen die Marburg Mercenaries untelagen sie im Hinspiel erst 12:28[48] und dann auch noch im Rückspiel mit 23:42, womit der Abtieg feststand.[49] Eine Vereinsauflösung wurde knapp abgewendet.[45] Auf einen Start in der 2. Bundesliga verzichteten die Cowboys, stattdessen wurde der Spielbetrieb in der Regionalliga Süd 2003 aufgenommen.[50] Hier konnten sie sich knapp im Rennen um den Meistertitel knapp durchsetzen und in die 2. Bundesliga Süd aufsteigen.[51] Bereits als Aufstiegskandidat gehandelt,[52] wurden die Cowboys den Erwartungen gerecht. Als Südmeister stiegen sie aufgrund des Wegfalls der Relegationsspiele direkt auf.[53]
Nach Rückkehr ins Oberhaus stieg das Team nach der Saison 2005 nur deshalb nicht ab, weil nur fünf Teams in der GFL Süd spielten. In der Saison 2006 landeten sie als Letzter der Südgruppe in der Relegation.[54] Hier trafen sie auf die Weinheim Longhorns, als Meister der 2. Liga Süd. Im Hinspiel in München konnten sich die Longhorns mit 20:0 durchsetzen,[55] waren mit 27:14 aber auch im Rückspiel erfolgreich.[56] So stiegen die Cowboys in die 2. Liga ab. Mit John Rosenberg als neuem Head Coach starteten die Cowboys in die Saison 2007. Mit 13 Siegen und einem Unentschieden wurden sie Südmeister[57] und durften gegen die Saarland Hurricanes in der Relegation spielen. Durch zwei Siege, darunter ein 48:2 im Rückspiel, gelang der direkte Wiederaufstieg in die GFL.[58] Als Aufsteiger erreichten die Cowboys in der Saison 2008 den 3. Tabellenplatz und somit zum ersten Mal nach sieben Jahren wieder die Play-offs.[57] Dort war aber durch ein 10:32 gegen Braunschweig schon im Viertelfinale Endstation.[59] Die Saison 2009 beendete die Herrenmannschaft als Tabellenletzter der GFL Süd und mussten sich dadurch der Relegation stellen.[60] Gegen die Franken Knights konnte man sich mit 28:24[61] und 19:7 durchsetzen und die Klasse halten.[62] Nach der Saison trennten sich die Cowboys von Head Coach Rosenberg.[63]
Reetablierung im Oberhaus
Im Jahr 2010 erreichten die Cowboys den 5. Platz. 2011 gelang den Münchner mit dem vierten Platz wieder der Einzug in die Playoffs.[64] Gegen die Kiel Baltic Hurricanes fing man sich jedoch eine 6:45-Niederlage im Viertelfinale.[65]
In der Saison 2023 belegten die Munich Cowboys in der Südstaffel der German Football League den fünften Rang mit einer Bilanz von 3 Siegen und 9 Niederlagen.[66] Cheftrainerin in diesem Jahr war Nadine Nurasyid, die das Team bereits 2022 zum ersten Play-off-Einzug seit 2014 geführt hatte.[67][68]
Zur Spielzeit 2024 steigerte sich die Mannschaft auf 5 Siege und 7 Niederlagen und schloss die GFL Süd erneut als Tabellenfünfter ab. Ab dieser Saison war auch Christos Lambropoulos Headcoach der Munich Cowboys.[69]
In der Saison 2025 erreichten die Munich Cowboys mit 6 Siegen und 6 Niederlagen Tabellen Platz 2 in der GFL Süd und erreichten damit die Playoffs. Im Viertelfinal-Heimspiel im Dantestadion gewann man gegen die Berlin Rebels mit 44:31 nach Verlängerung. Im Halbfinale verlor man jedoch deutlich mit 74:6 gegen den späteren Meister Potsdam Royals.
| Ewige GFL-Bilanz | ||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Jahr | Gesamt | Heim | Ausw. | TD-Verhältnis | ||||||
| S | N | U | S | N | U | S | N | U | ||
| 2008 | 7 | 5 | 0 | 5 | 1 | 0 | 2 | 4 | 0 | 224 : 164 |
| 2009 | 2 | 10 | 0 | 2 | 4 | 0 | 0 | 6 | 0 | 151 : 261 |
| 2010 | 3 | 9 | 0 | 2 | 4 | 0 | 1 | 5 | 0 | 174 : 411 |
| 2011 | 7 | 7 | 0 | 4 | 3 | 0 | 3 | 4 | 0 | 256 : 277 |
| 2012 | 2 | 11 | 1 | 2 | 5 | 0 | 0 | 6 | 1 | 297 : 473 |
| 2013 | 9 | 4 | 1 | 5 | 2 | 0 | 4 | 2 | 1 | 380 : 275 |
| 2014 | 8 | 6 | 0 | 5 | 2 | 0 | 3 | 4 | 0 | 454 : 453 |
| 2015 | 7 | 7 | 0 | 3 | 4 | 0 | 4 | 3 | 0 | 312 : 380 |
| 2016 | 5 | 9 | 0 | 3 | 4 | 0 | 2 | 5 | 0 | 335 : 560 |
| 2017 | 3 | 11 | 0 | 1 | 6 | 0 | 2 | 5 | 0 | 278 : 489 |
| 2018 | 6 | 8 | 0 | 3 | 4 | 0 | 3 | 4 | 0 | 290 : 373 |
| 2019 | 3 | 10 | 1 | 2 | 4 | 1 | 1 | 6 | 0 | 238 : 423 |
| 2020 | ||||||||||
| 2021 | 6 | 4 | 0 | 4 | 1 | 0 | 2 | 3 | 0 | 289 : 118 |
| 2022 | 8 | 1 | 1 | 4 | 1 | 0 | 4 | 0 | 1 | 303 : 176 |
| 2023 | 3 | 9 | 0 | 2 | 4 | 0 | 1 | 5 | 0 | 169:359 |
| 2024 | 5 | 7 | 0 | 4 | 2 | 0 | 1 | 5 | 0 | 254:273 |
| 2025 | 6 | 6 | 0 | 4 | 2 | 0 | 2 | 4 | 0 | 222:276 |
| Gesamt | 90 | 124 | 4 | 55 | 53 | 1 | 35 | 71 | 3 | 4.626 : 5.741 |
Zuschauer seit dem Wiederaufstieg in die GFL
| Saison | 2023 | 2022 | 2021 | 2020 | 2019 | 2018 | 2017 | 2016 | 2015 | 2014 | 2013 | 2012 | 2011 | 2010 | 2009 | 2008 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Spiel 1 | 1.037 | 1.017 | ? | * | 1.562 | 1.834 | 1.043 | 1.547 | 1.157 | 1.100 | 728 | 1.012 | 774 | 812 | 817 | 885 |
| Spiel 2 | 1.129 | 1.293 | 500 | 1.979 | 1.939 | 1.462 | 1.117 | 1.279 | 889 | 524 | 1.081 | 687 | 947 | 1.011 | 1.079 | |
| Spiel 3 | 1.247 | 1.412 | 1.500 | 1.682 | 1.965 | 1.737 | 1.397 | 813 | 1.505 | 711 | 521 | 581 | 731 | 1.078 | 640 | |
| Spiel 4 | 1.497 | 1.698 | 1.100 | 1.638 | 1.756 | 1.414 | 1.148 | 992 | 749 | 673 | 548 | 894 | 372 | 1.005 | 893 | |
| Spiel 5 | 1.354 | 1.083 | 1.500 | 1.917 | 1.748 | 1.083 | 623 | 783 | 1127 | 803 | 746 | 839 | 826 | 1.098 | 1.124 | |
| Spiel 6 | 1.512 | 2.123 | 1.912 | 1.819 | 1.527 | 837 | 822 | 721 | 687 | 519 | 621 | 647 | 1.236 | 937 | ||
| Spiel 7 | 1.746 | 1.898 | 2.074 | 1.492 | 1.017 | 1416 | 1059 | 913 | 564 | 739 | 1.046 | |||||
| Gesamt | 9.522 | 8.626 | 4.600 | 12.588 | 13.135 | 9.758 | 7.686 | 7.262 | 7.150 | 5.039 | 4.991 | 5.135 | 4.335 | 7.291 | 5.558 | |
| Schnitt | 1.360 | 1.438 | 1.150 | 1.798 | 1.876 | 1.394 | 1.098 | 1.037 | 1.021 | 720 | 713 | 734 | 723 | 1.042 | 926 |
Quelle: Offizielle Statistikseite der GFL.[70]
Munich Cowboys II
Die im Jahr 2014 gegründete 2. Mannschaft der Munich Cowboys wird von Headcoach Christian Raphael betreut. Ihm steht ein Trainerstab mit 5 Offensiv-, 3 Defensiv- und einem Specialteamcoach zur Verfügung. Beim Team sind etwa 130 Spieler gemeldet. Nach der Meisterschaft in der Landesliga im Jahr 2017, die mit einem Endspielsieg über die Erding Bulls (27:19) errungen wurde, stieg das Team in die Bayernliga Süd auf. Die Heimspiele trägt das Team genau wie die erste Mannschaft im Dantestadion in München aus. Bis zur einschließlich der Saison 2023 spielten die Munich Cowboys II in der Regionalliga Süd. Auf Grund des Abstiegs werden die Munich Cowboys II ab der Saison 2024 in der Bayernliga spielen. In der regulären Saison 2025 der Bayernliga gelang den Munich Cowboys mit 9 Siegen und 0 Niederlagen eine perfekte Saison. Im Halbfinale bezwang man die Königsbrunn Ants 21:12. Im Finale zu Hause im Dantestadion verlor man mit 8:54 jedoch gegen die Nürnberg Hawks - und verpasste so den Aufstieg in die Regionalliga.
Munich Cowboys Ladies
| Munich Cowboys Ladies | |||
|---|---|---|---|
| Stadt: | München | ||
| Gegründet: | 1995 | ||
| Teamfarben: | Gelb, Schwarz | ||
| Cheftrainer: | Michael Teichmann | ||
| Liga (2025): | German Football League Women 2 | ||
| Aktuelle Uniformen | |||
| |||
| Größte Erfolge | |||
| Deutscher Meister | 2005, 2006 | ||
| Deutscher Vizemeister | 2001, 2002, 2003, 2018 | ||
| Stadion | |||
| Name: | |||
| Eigentümer: | Stadt München | ||
| Kapazität: | 12.000 | ||
| Datenstand | |||
| 16. Mai 2024 | |||
Im Jahr 1995 wechselte die Damenmannschaft des Stadtrivalen München Rangers zu den Cowboys und bildet seitdem die Cowboys Ladies. Im Folgejahr nahmen sie erstmals an der Damenbundesliga teil, in der sie seitdem ununterbrochen spielen. Damit sind die Cowboys Ladies das Team, das am längsten in dieser Liga spielt.
Von 2001 bis 2003 zogen sie drei Mal in Folge in den Ladiesbowl ein, verloren aber jeweils gegen die damaligen Rekordmeister, die Berlin Adler Girls. Nach einem darauffolgenden Jahr ohne Finalteilnahme, gelang ihnen in den Saisons 2005 und 2006 der Gewinn der Meisterschaft. Anschließend schlossen sie die Spielzeiten vor allem durchschnittlich ab und zogen bis einschließlich 2017 nur noch vier Mal in die Play-offs ein. Erst 2018 gelang den Cowboys Ladies erneut die Finalteilnahme, welches sie allerdings gegen die Berlin Kobra Ladies verloren. Nach den zwei aufgrund der Covid-19-Pandemie ausgefallenen Saisons 2020 und 2021, beendeten sie das Ligajahr 2022 erneut nur durchschnittlich mit einer Bilanz von 4:4. In der Saison 2023 belegte man nach einem Sieg in fünf Spielen den letzten Gruppenplatz. Auch wenn man im darauffolgenden Jahr wieder ein Spiel mehr gewinnen konnten, reichte diese Leistung trotzdem nur für den vorletzten Tabellenplatz.
Zur Saison 2025 kam es daher zu zwei wesentlichen Veränderungen bei den Cowboys Ladies. Zum einen wurde sich für den Abstieg in die 2. Bundesliga entschieden und zum anderen wurde eine Spielgemeinschaft mit den Fursty Razorbacks Ladies gegründet.[71]
| Saison | Pl. | S | U | N | TD-Pkt. | Play-offs erreicht bis |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1996 | ||||||
| 1997 | ||||||
| 1998 | ||||||
| 1999 | ||||||
| 2000 | ||||||
| 2001 | 1. | 7 | 0 | 1 | 183:27 | Finale: Niederlage vs. Berlin Adler Girls 0:35 |
| 2002 | 1. | 8 | 0 | 0 | 300:13 | Finale: Niederlage vs. Berlin Adler Girls 20:28 |
| 2003 | 1. | 3 | 0 | 1 | 90:33 | Finale: Niederlage vs. Berlin Adler Girls 12:41 |
| 2004 | 2. | 2 | 0 | 2 | 113:61 | HF: Niederlage vs. Hamburg Amazons 6:25 |
| 2005 | 1. | 5 | 0 | 0 | 125:14 | Finale: Sieg vs. Hamburg Amazons 28:0 |
| 2006 | 2. | 6 | 0 | 2 | 282:50 | Finale: Sieg vs. Berlin Kobra Ladies 41:14 |
| 2007 | 4. | 4 | 0 | 6 | 108:106 | – |
| 2008 | 3. | 2 | 0 | 4 | 58:106 | – |
| 2009 | 3. | 3 | 0 | 3 | 75:144 | – |
| 2010 | 3. | 2 | 0 | 4 | 78:107 | – |
| 2011 | 3. | 0 | 0 | 4 | 74:140 | HF: Niederlage vs. Düsseldorf Blades 6:20 |
| 2012 | 4. | 2 | 1 | 5 | 129:138 | – |
| 2013 | 2. | 5 | 0 | 1 | 187:98 | HF: Niederlage vs. Berlin Kobra Ladies 20:23 |
| 2014 | 2. | 3 | 0 | 1 | 77:44 | HF: Niederlage vs. Berlin Kobra Ladies 0:38 |
| 2015 | 3. | 0 | 0 | 6 | 15:172 | – |
| 2016 | 3. | 2 | 0 | 4 | 63:85 | – |
| 2017 | 1. | 5 | 0 | 0 | 217:18 | HF: Niederlage vs. Berlin Kobra Ladies 6:18 |
| 2018 | 1. | 5 | 0 | 1 | 113:31 | Finale: Niederlage vs. Berlin Kobra Ladies 6:26 |
| 2019 | 3. | 2 | 1 | 3 | 82:114 | – |
| 2020 | Saison abgesagt (COVID-19-Pandemie) | |||||
| 2021 | Saison abgesagt (COVID-19-Pandemie) | |||||
| 2022 | 2. | 2 | 0 | 2 | 93:74 | – |
| 2023 | 4. | 1 | 0 | 4 | 162:213 | – |
| 2024 | 6. | 2 | 0 | 4 | 80:117 | – |
| Gesamt | 69 | 2 | 54 | 2.649 : 1.905 | ||
Erfolge
- 2022 Gewinn der bayerischen Jugendmeisterschaft U16
- 2010 Gewinn der bayerischen Jugendmeisterschaft
- 2006 Gewinn der deutschen Meisterschaft im Damen-Football (Ladies Bowl)
- 2006 Gewinn der bayerischen Jugendmeisterschaft
- 2005 Gewinn der deutschen Meisterschaft im Damen-Football (Ladies Bowl)
- 1993 Gewinn der deutschen Meisterschaft Herren-Football (German Bowl)
Teams der Munich Cowboys
- Munich Cowboys Seniors – Herren Football
- Munich Cowboys II – 2. Herren Football
- Munich Cowboys Ladies – Damen Tackle Football
- Munich Cowboys Juniors – Junior Tackle Football U19, U16, U13
- Munich Cowboys Flag – Junior Flag Football U16, U13, U11, U9
- Munich Cowboys Cheerleader – ALL-Girl Team
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ HUDDLE Ausgaben. In: huddle-verlag.de. www.huddle-verlag.de, abgerufen am 18. Januar 2026.
- ↑ Herzlichen Glückwunsch! In: munich-cowboys.de. 17. März 2019, abgerufen am 28. März 2019.
- ↑ 1. Bundesliga - 1979. In: afvd.de. ergebnisarchiv.afvd.de, abgerufen am 18. Januar 2026.
- ↑ 1. Bundesliga - 1980. In: afvd.de. ergebnisarchiv.afvd.de, abgerufen am 18. Januar 2026.
- ↑ 1. Bundesliga Süd - 1981. In: afvd.de. ergebnisarchiv.afvd.de, abgerufen am 18. Januar 2026.
- ↑ 1. Bundesliga Süd - 1982. In: afvd.de. ergebnisarchiv.afvd.de, abgerufen am 18. Januar 2026.
- ↑ 1. Bundesliga Süd - 1983. In: afvd.de. ergebnisarchiv.afvd.de, abgerufen am 18. Januar 2026.
- ↑ 1. Bundesliga Süd - 1984. In: afvd.de. ergebnisarchiv.afvd.de, abgerufen am 18. Januar 2026.
- ↑ 1. Bundesliga Süd - 1985. In: afvd.de. ergebnisarchiv.afvd.de, abgerufen am 18. Januar 2026.
- ↑ 1. Bundesliga Süd - 1986. In: afvd.de. ergebnisarchiv.afvd.de, abgerufen am 18. Januar 2026.
- ↑ 1. Bundesliga Süd - 1987. In: afvd.de. ergebnisarchiv.afvd.de, abgerufen am 18. Januar 2026.
- ↑ 1. Bundesliga Süd - 1988. In: afvd.de. ergebnisarchiv.afvd.de, abgerufen am 18. Januar 2026.
- ↑ 1. Bundesliga Süd - 1989. In: afvd.de. ergebnisarchiv.afvd.de, abgerufen am 18. Januar 2026.
- ↑ 1. Bundesliga Süd - 1990. In: afvd.de. ergebnisarchiv.afvd.de, abgerufen am 18. Januar 2026.
- ↑ 1. Bundesliga Süd - 1991. In: afvd.de. ergebnisarchiv.afvd.de, abgerufen am 18. Januar 2026.
- ↑ HUDDLE Ausgaben. In: huddle-verlag.de. www.huddle-verlag.de, abgerufen am 18. Januar 2026.
- ↑ a b c 1. Bundesliga Süd - 1992. In: afvd.de. ergebnisarchiv.afvd.de, abgerufen am 18. Januar 2026.
- ↑ a b c HUDDLE Ausgaben. In: huddle-verlag.de. www.huddle-verlag.de, abgerufen am 18. Januar 2026.
- ↑ HUDDLE Ausgaben. In: huddle-verlag.de. www.huddle-verlag.de, abgerufen am 18. Januar 2026.
- ↑ HUDDLE Ausgaben. In: huddle-verlag.de. www.huddle-verlag.de, abgerufen am 18. Januar 2026.
- ↑ HUDDLE Ausgaben. In: huddle-verlag.de. www.huddle-verlag.de, abgerufen am 18. Januar 2026.
- ↑ HUDDLE Ausgaben. In: huddle-verlag.de. www.huddle-verlag.de, abgerufen am 18. Januar 2026.
- ↑ HUDDLE Ausgaben. In: huddle-verlag.de. www.huddle-verlag.de, abgerufen am 18. Januar 2026.
- ↑ 1. Bundesliga Süd - 1993. In: afvd.de. ergebnisarchiv.afvd.de, abgerufen am 18. Januar 2026.
- ↑ HUDDLE Ausgaben. In: huddle-verlag.de. www.huddle-verlag.de, abgerufen am 18. Januar 2026.
- ↑ 1. Bundesliga Süd - 1994. In: afvd.de. ergebnisarchiv.afvd.de, abgerufen am 18. Januar 2026.
- ↑ 1. Bundesliga Süd - 1995. In: afvd.de. ergebnisarchiv.afvd.de, abgerufen am 18. Januar 2026.
- ↑ HUDDLE Ausgaben. In: huddle-verlag.de. www.huddle-verlag.de, abgerufen am 18. Januar 2026.
- ↑ HUDDLE Ausgaben. In: huddle-verlag.de. www.huddle-verlag.de, abgerufen am 18. Januar 2026.
- ↑ 1. Bundesliga Süd - 1996. In: afvd.de. ergebnisarchiv.afvd.de, abgerufen am 18. Januar 2026.
- ↑ HUDDLE Ausgaben. In: huddle-verlag.de. www.huddle-verlag.de, abgerufen am 18. Januar 2026.
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