My Undesirable Friends: Part I – Last Air in Moscow

Film
Titel My Undesirable Friends: Part I – Last Air in Moscow
Produktionsland USA
Originalsprache Russisch
Erscheinungsjahr 2024
Länge 324 Minuten
Produktions­unternehmen Marminchilla
Stab
Regie Julia Loktev
Produktion Julia Loktev
Musik Sami Buccella
Kamera Julia Loktev
Schnitt Julia Loktev, Michael Taylor
Besetzung
  • Anna Nemzer
  • Ksenia Mironova
  • Sonya Groysman
  • Olga Churakova
  • Irina Dolinina
  • Alesya Marokhovskaya
  • Elena Kostyuchenko

My Undesirable Friends: Part I – Last Air in Moscow ist ein US-amerikanischer Dokumentarfilm über Medien in Russland nach dem russischen Überfall auf die Ukraine 2022 von Julia Loktev aus dem Jahr 2024.

Inhalt

Ende 2021 kommt die Regisseurin Julia Loktev nach Moskau, um eine Handvoll Journalistinnen zu begleiten, die trotz Zensur weiterhin unabhängige Nachrichten verbreiten. Kurz darauf überfällt Russland die Ukraine und die Journalistinnen versuchen noch, die wahre Lage des Krieges zu berichten. Bald werden sie allerdings als ausländische Agenten gebrandmarkt und müssen aus Russland fliehen.[1]

Produktion

Der Film wurde von Loktev in den USA zusammen mit Marminchilla produziert. Er feierte am 13. Oktober 2024 seine Premiere beim New York Film Festival.[2] Bei der Berlinale 2025 wurde der Film in der Sektion Berlinale Special gezeigt.[1] Der Film qualifizierte sich schließlich im Januar 2025 mit 14 anderen Filmen für die Oscar-Short-List für den besten Dokumentarfilm bei der Oscarverleihung 2026, obwohl der Film noch keinen Filmverleih in den USA gefunden hatte.[3]

Der Untertitel des zweiten Teils soll Exile sein und das Material ist großteils gefilmt. Laut Loktev habe der Schnitt bereits begonnen, aber ihr fehle noch ein passendes Ende.[4]

Rezeption

Keith Uhlich im Slant Magazine findet den Film gut gelungen. Die Atmosphäre und die gezeigten Personen würden dem Film Emotionalität verleihen. Allerdings sei der Film teils oberflächlich und es würden tiefergehende Narrative fehlen.[5]

Lauren Wissort in IndieWire beschreibt, wie der Film den Zuschauer in seinen Bann zieht und geradezu süchtig mache. Auch gehe es gegen Ende um die wichtigen Fragen im Leben.[6]

Einzelnachweise

  1. ↑ a b My Undesirable Friends: Part I — Last Air in Moscow. In: berlinale.de. Abgerufen am 14. Februar 2025.
  2. ↑ My Undesirable Friends: Part I — Last Air in Moscow. In: filmlinc.org. Abgerufen am 14. Februar 2025 (englisch).
  3. ↑ Addie Morfoot: Powerful Documentaries Lead Oscar Race Even Without U.S. Distribution, Variety vom 8. Januar 2026
  4. ↑ Nick Newman: “Shut Up, Shut Up, Listen”: Julia Loktev on My Undesirable Friends: Part I — Last Air in Moscow. 9. Oktober 2024, abgerufen am 14. Februar 2025 (amerikanisches Englisch).
  5. ↑ Keith Uhlich: 'My Undesirable Friends: Part I — Last Air in Moscow' Review. 7. Oktober 2024, abgerufen am 14. Februar 2025 (amerikanisches Englisch).
  6. ↑ Lauren Wissot: ‘My Undesirable Friends: Part 1 — Last Air in Moscow’ Review: A Scary and Riveting Portrait of Russia’s Last Independent News Channel. In: IndieWire. 2. Oktober 2024, abgerufen am 14. Februar 2025 (amerikanisches Englisch).