Oleksandr Moros (Schachspieler)

Kyrillisch (Ukrainisch)
Олександр Стефанович Мороз
Transl.: Oleksandr Stefanovyč Moros
Transkr.: Oleksandr Stefanowytsch Moros
Kyrillisch (Russisch)
Александр Стефанович Мороз
Transl.: Aleksandr Stefanovič Moroz
Transkr.: Alexander Stefanowitsch Moros

Oleksandr Stefanowytsch Moros (beim Weltschachbund FIDE Alexander Moroz; * 18. Januar 1961 in Dnipropetrowsk; † 17. Januar 2009 in Minsk) war ein ukrainischer Schachspieler, -funktionär, -schiedsrichter und -trainer.

Er war Vizepräsident des ukrainischen Schachbundes (FSHU), Präsident des Schachverbandes der Oblast Dnipropetrowsk und Vorsitzender des Jugendausschusses des ukrainischen Schachbundes sowie Internationaler Schiedsrichter der FIDE.[1] Oleksandr Moros lebte sein ganzes Leben lang in Dnipropetrowsk. Wegen einer schweren Erkrankung ließ er sich in einem Krankenhaus im belarussischen Minsk behandeln, wo er 47-jährig starb.

1992 gewann er das Open in Częstochowa.[2] Beim Trimex Open 1995 in Pardubice belegte er hinter Sergej Movsesjan den zweiten Platz.[3] Bei der Einzelmeisterschaft der Ukraine erreichte er 1996 in Jalta den sechsten Platz.[4] Beim Momotow Memorial 1997 in Jenakijewe, einem Turnier mit neun Großmeistern bei 14 Teilnehmern, wurde er geteilter Erster. Das internationale Schachturnier von Marhanez gewann er 1999.[5] Schach mit Vereinsmannschaften spielte er nicht nur in der Ukraine, sondern auch Anfang der 1990er-Jahre in Polen, dort für Chemik Bydgoszcz.[6]

Oleksandr Moros trug seit 1999 den Großmeister-Titel.[7] Seine höchste Elo-Zahl war 2530 im Oktober 2000.

Einzelnachweise

  1. ↑ Nachruf auf der Website des ukrainischen Schachbundes vom 17. Januar 2009 (ukrainisch)
  2. ↑ Częstochowa Open 1992 (englisch)
  3. ↑ Trimex Open 1995 (englisch)
  4. ↑ Ukrainische Einzelmeisterschaften (italienisch)
  5. ↑ International Chess Tournament, Marganets 1999 (Memento vom 21. Oktober 2012 im Internet Archive) (englisch)
  6. ↑ Olexander Moros' Ergebnisse in der polnischen Mannschaftsmeisterschaft auf olimpbase.org (englisch)
  7. ↑ Willy Iclicki: FIDE Golden book 1924–2002. Euroadria, Slovenia, 2002, S. 85