Oxpoconazol

Strukturformel
Strukturformel von Oxpoconazol
Ansicht ohne Stereoisomere
Allgemeines
Name Oxpoconazol
Andere Namen
  • 1-{2-[3-(4-Chlorphenyl)propyl]-2,4,4-trimethyl-1,3-oxazolidin-3-ylcarbonyl}imidazol
  • (RS)-1-{2-[3-(4-Chlorphenyl)propyl]-2,4,4-trimethyl-1,3-oxazolidin-3-ylcarbonyl}imidazol
  • Opconazol
Summenformel C19H24ClN3O2
Kurzbeschreibung

farblose Kristalle[1]

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer
PubChem 11348992
ChemSpider 9523930
Wikidata Q19297830
Eigenschaften
Molare Masse 361,87 g·mol−1
Aggregatzustand

fest[1]

Schmelzpunkt

126,6–124,5 °C[1]

Löslichkeit

praktisch unlöslich in Wasser (89,5 mg·l−1 bei 20 °C)[1]

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung
keine Einstufung verfügbar[2]
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Oxpoconazol ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Imidazole und ein Fungizid aus der Klasse der Conazole.[1] Oxpoconazol wurde von Otsuka Chemical und Ube Industries entwickelt und im Jahr 2000 eingeführt. Es wird als Fumarat eingesetzt.[3]

Verwendung

Botrytis auf Riesling-Weitrauben

Oxpconazol-fumarat wird gegen Botrytis spp., Alternaria spp., Sclerotinia spp. und Monilia spp. im Obst- und Gemüseanbau verwendet.[1]

Zulassung

In den Staaten der EU und in der Schweiz sind keine Pflanzenschutzmittel mit diesem Wirkstoff zugelassen.[4]

Einzelnachweise

  1. ↑ a b c d e f Eintrag zu Opconazol-fumarat. In: Römpp Online. Georg Thieme Verlag, abgerufen am 22. Januar 2015.
  2. ↑ Dieser Stoff wurde in Bezug auf seine Gefährlichkeit entweder noch nicht eingestuft oder eine verlässliche und zitierfähige Quelle hierzu wurde noch nicht gefunden.
  3. ↑ Wolfgang Krämer, Ulrich Schirmer, Peter Jeschke, Matthias Witschel: Modern Crop Protection Compounds: Herbicides, Band 1. Wiley-VCH, 2011, ISBN 978-3-527-32965-6, S. 774 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  4. ↑ Generaldirektion Gesundheit und Lebensmittelsicherheit der Europäischen Kommission: Eintrag zu Oxpoconazole in der EU-Pestiziddatenbank; Eintrag in den nationalen Pflanzenschutzmittelverzeichnissen der Schweiz, Österreichs und Deutschlands, abgerufen am 27. März 2016.