Rabia Djelti

Rabia Djelti (2017)

Rabia Djelti (arabisch ربيعة جلطي, DMG Rabīʿa Ǧalṭī; geboren am 5. August 1964 in Algier[1] oder 1954 in Bouanani[2]) ist eine algerische Autorin, die auf Arabisch und Französisch schreibt. Neben ihrer eigenen literarischen Tätigkeit unterrichtet sie Literatur an der Universität Algier.[3]

Leben und Werk

Rabia Djelti studierte moderne Literatur des Maghreb und erhielt in diesem Fach einen Doktortitel. Sie unterrichtete dieses Fach auch an der Universität Oran.[4] Ihre Lyrik gilt als rhythmusstark.[5] Sie trat auf mehreren internationalen Poesiefestivals im arabischen und europäischen Raum auf. Neben ihrer schriftstellerischen Tätigkeit arbeitete Rabia Djelti auch für das algerische Fernsehen, für das sie Kultur- und Frauenprogramme produzierte.[6]

Veröffentlichungen

  • Azib hayy al-murjan (dt. Der Junggeselle des Mujan-Viertels). Roman. Difaf, Beirut & al-Ikhtilaf, Algerien 2016
  • al-Nabiyya (dt. Die Prophetin). Difaf, Beirut & al-Ikhtilaf, Algerien 2015
  • Nadi al-sanaubar (dt. Der Pinienclub). al-Ikhtilaf, Algerien & al-Dar al-‘Arabiyya li-l-‘Ulum, Beirut 2012
  • al-Dharwa (dt. Der Höhepunkt). Dar al-Adab, Beirut 2010
  • Man al-lati fi al-mir’at? / Qui est-ce dans le miroir? Gedichte. Übersetzung ins Französische von Rachid Boujedra. Dar El Gharb, Algerien 2003
  • Wa-hadith fi al-sirr (dt. Und ein Gespräch im Geheimen). Gedichte. Dar El Gharb, Algerien 2002

Einzelnachweise

  1. ↑ وشاية .. (Rabia Djelti). Abgerufen am 22. Oktober 2019.
  2. ↑ Salim Jay: Dictionnaire des romanciers algériens. Serge Safran, 2019, ISBN 979-1-09759423-7 (google.de [abgerufen am 22. Oktober 2019]).
  3. ↑ Embassy of Algerie in the United-States of America | Algerian Consular Affairs, Economic Affairs, Foreign Affairs, Algeria Us relations. Abgerufen am 22. Oktober 2019.
  4. ↑ وشاية .. (Rabia Djelti). Abgerufen am 22. Oktober 2019.
  5. ↑ Urwaldlaute, irakische Gräber und nasse helvetische Wiesen | NZZ. 26. April 2005, ISSN 0376-6829 (nzz.ch [abgerufen am 22. Oktober 2019]).
  6. ↑ Members. Abgerufen am 25. Oktober 2019.