Rudolf Grieser

Rudolf Grieser (* 18. Mai 1899 in Hannover; † 22. April 1985 in Bad Nenndorf) war ein deutscher Archivar.

Leben

Grieser studierte an der Universität Jena und gehörte seitdem der Klassisch-Historischen Verbindung Hermunduria Jena an.[1] Nach der Promotion zum Dr. phil. 1924 in Jena war er von 1928 bis 1931 Staatsarchivrat in Königsberg, ab 1931 dann im Staatsarchiv Hannover.[2] Er war von 1946 bis 1964 Leiter der niedersächsischen Archivverwaltung.

Schriften (Auswahl)

  • Das Arelat in der europäischen Politik von der Mitte des 10. bis zum Ausgange des 14. Jahrhunderts. Jena 1925, OCLC 459580186.
  • Hans von Baysen. Ein Staatsmann aus der Zeit des Niederganges der Ordensherrschaft in Preußen. Leipzig 1936, OCLC 299680424.
  • Schatz- und Zinsverzeichnisse des 15. Jahrhunderts aus dem Fürstentum Lüneburg. Quellen zur Bevölkerungsgeschichte der Kreise Harburg, Dannenberg, Gifhorn und Ülzen, 1450–1497. Hildesheim 1961, OCLC 6752572.
  • Das Schatzregister der Großvogtei Celle von 1438 und andere Quellen zur Bevölkerungsgeschichte der Kreise Celle, Fallingbostel, Soltau und Burgdorf zwischen 1428 und 1442. Hildesheim 1961, OCLC 476287320.

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Rudolf Grieser: Dante Alighieri (1321–1921). In: Göttinger Kartellblätter (Neue Folge der Neuphilologischen Blätter), 1. Jg. (der ganzen Folge 28. Jg.), Heft 9 (Juni 1921), S. 130–132.
  2. ↑ Marie-Luise Heckmann: Die erste und zweite Generation der Historischen Kommission für ost- und westpreußische Landesforschung – am Beispiel ausgewählter Mitglieder. In: Jürgen Sarnowsky (Hrsg.): 100 Jahre Forschung über Ost- und Westpreußen. Die Historische Kommission für ost- und westpreußische Landesforschung. Geschichte, Forschungsthemen, Quellen. fibre, Osnabrück 2025 (= Einzelschriften der Historischen Kommission für ost- und westpreußische Landesforschung. Bd. 35), ISBN 978-3-944870-94-6, S. 1–77, hier: S. 40.