Die Ortsstelle befindet sich zwei Kilometer nordöstlich von Tretjakowo(Sodargen) an der Straße nach Kutusowo(Schirwindt) am kleinen Fluss Tumannaja (dt. Rauschwe).
Geschichte
Die Gemeinde Schimkuhnen auf einem Messtischblatt von 1937
Der zunächst Szembkuhnen und Szimbkuhnen genannte Ort wurde seit 1664 erwähnt.[1] Um 1780 war Szimkuhnen ein meliertes Dorf.[2] 1874 wurde die Landgemeinde Szimkuhnen in den neu gebildeten AmtsbezirkPieraggen im Kreis Pillkallen eingegliedert.[3] 1936 wurde die Schreibweise des Ortes in Schimkuhnen geändert und 1938 wurde er in Schwarzenberge umbenannt. 1945 kam der Ort in Folge des Zweiten Weltkrieges mit dem nördlichen Ostpreußen zur Sowjetunion. Einen russischen Namen erhielt er nicht mehr.
↑ abDie Gemeinden und Gutsbezirke des Preussischen Staates und ihre Bevölkerung, I. Die Provinz Preussen, Berlin 1874
↑Gemeindelexikon für das Königreich Preußen, I. Provinz Ostpreußen, Berlin 1888
↑ Gemeindelexikon für das Königreich Preußen, Heft 1, Provinz Ostpreußen, Berlin 1907
↑M. W. Ehrenreich: Landkreis Pillkallen. In: Gemeindeverzeichnis 1900. U. Schubert, archiviert vom Original am 25. Oktober 2022; abgerufen am 22. Dezember 2025 (Stand 1. Dezember 1910).
↑Amtliches Gemeindeverzeichnis für das Deutsche Reich, Teil I: Altreich und Land Österreich. Herausgegeben vom Statistischen Reichsamt, Vierte Auflage, 1939
↑Michael Rademacher: Landkreis Pillkallen. Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006. In: eirenicon.com. Abgerufen am 1. Januar 1900
↑Der Grund für diesen Anstieg war möglicherweise die Anlage eines Lagers des Reichsarbeitsdienstes.