Włodowo
| Włodowo | ||
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| Basisdaten | ||
| Staat: |
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| Woiwodschaft: | Ermland-Masuren | |
| Powiat: | Olsztyn | |
| Gmina: | Świątki | |
| Geographische Lage: | 53° 57′ N, 20° 9′ O | |
| Einwohner: | 175 (2021[1]) | |
| Postleitzahl: | 11-008 | |
| Telefonvorwahl: | (+48) 89 | |
| Kfz-Kennzeichen: | NOL | |
| Wirtschaft und Verkehr | ||
| Nächster int. Flughafen: | Danzig | |

Włodowo (deutsch Waltersdorf) ist ein Ort in der polnischen Woiwodschaft Ermland-Masuren. Er gehört zur Gmina Świątki (Gemeinde Heiligenthal) im Powiat Olsztyński (Kreis Allenstein).
Geographische Lage
Włodowo liegt im Nordosten Polens in der Wojewodschaft Ermland-Masuren, etwa 50 Kilometer südlich der Grenze zur russischen Oblast Kaliningrad. Die Entfernung zwischen Włodowo und seiner früheren Kreisstadt Morąg (Mohrungen) beträgt 15 Kilometer. Zur jetzigen Kreisstadt, der Hauptstadt Ermland-Masurens, Olsztyn (Allenstein) liegt die Entfernung bei 28 Kilometern. Der Ort ist 2 Kilometer vom Ufer der Pasłęka (Passarge) entfernt.
Historisch lag der Ort in der altpreußischen Landschaft Pogesanien (auch Hockerland genannt), im nordöstlichen Teil des Oberlands, innerhalb der historischen Provinz Ostpreußen.
Geschichte
Der Ort existierte bereits zur Ordenszeit und wurde erstmalig im Jahr 1384 in den Zinsbüchern des Ordens als Waltirsdorf erwähnt[2]. Das Ortsgebiet lag im Siedlungsraum der prußischen Pogesanier, die mit Beginn der Ordensherrschaft von den deutschen Siedlern schrittweise assimiliert wurden.
Waltersdorf gehörte von 1818 bis 1945 dem preußischen Kreis Mohrungen an. Innerhalb diesem war der Ort, Sitz des gleichnamigen Amtsbezirk Waltersdorf und verfügte dabei bis 1892 über ein eigenes Standesamt[3].
Mit der Reform des preußischen Gemeindeverfassungsrechts vom 27. Dezember 1927 wurde die Auflösung aller Gutsbezirke beschlossen. Am 31. Oktober 1928 kam es zur Eingliederung der Landgemeinde Lettau und der beiden Gutsbezirke Lomp und Sackstein in die Landgemeinde Waltersdorf.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde Waltersdorf als Teil des südlichen Ostpreußens Polen zugeschlagen. In dieser Folge erhielt der Ort seinen heutigen Namen Włodowo.
Einwohnerzahlen
| Jahr | Einwohner |
|---|---|
| 1820 | 282 |
| 1885 | 567[4] |
| 1905 | 538 |
| 1910 | 539 |
| 1933 | 580 |
| 1935 | 571 |
| 2021[1] | 175 |
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ a b Polska w Liczbach: Wieś Wlodowo w liczbach (polnisch)
- ↑ Die Besiedlung der Komturei Elbing bis zur Mitte des 15. Jahrhunderts, Pruthenia, TOM III, Olsztyn 2008, S. 94–95
- ↑ Gemeindelexikon für das Königreich Preußen I (1905, Ostpreußen), S. 162–173
- ↑ Gemeindelexikon für das Königreich Preussen, Berlin 1888, S. 184–185


